Stellungnahmen und Neuerscheinungen

Der Vorstand der Fachgesellschaft Geschlechterstudien begrüßt die Stellungnahme von S. Hark und J. Butler sehr und teilt sie inhaltlich vollständig. Die FG weist die Verunglimpfungen der Kolleg_innen in der Emma-Publikation entschieden zurück und wird auf der Konferenz Aktuelle Herausforderungen der Geschlechterforschung in Köln die gegenwärtigen Angriffe erörtern.

Zusätzlich weist der Vorstand der Fachgesellschaft Geschlechterstudien auf zwei Neuerscheinungen und eine Stellungnahme hin:

Start der elektronischen Anmeldung für beide Konferenzen

Konferenz der Fachgesellschaften D-A-CH und GeStiK Köln ‚Aktuelle Herausforderungen der Geschlechterforschung’ vom 28.-30.9. 2017 an der Universität zu Köln sowie 15. Arbeitstagung der Konferenz der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterforschung (KEG) im deutschsprachigen Raum vom 27.-28.9. an der Universität zu Köln. Bitte beachten: ab dem 1. April bis zum 31. Juli 2017 gilt für die Konferenz der Fachgesellschaften für Geschlechterforschung/studien ein gestaffelter Early Bird-Tarif!

GENDER-Sonderheft mit Beiträgen von der 5. Jahrestagung erschienen

GENDER-Sonderheft mit Beiträgen von der 5. Jahrestagung erschienen

HerausgeberInnen: Carola Bauschke-Urban, Göde Both, Sabine Grenz, Inka Greusing, Tomke König, Lisa Pfahl, Katja Sabisch, Monika Schröttle, Susanne Völker

Inhaltsverzeichnis als PDF-Dokument

Das Sonderheft versammelt unterschiedlichste Beiträge der 5. Jahrestagung der Fachgesellschaft Gender e. V., welche die Dynamiken, Auseinandersetzungen, Konflikte und Kämpfe, die sich um Geschlechterkonstruktionen und Geschlechter(un)ordnungen ereignen, in den Blick genommen hat. Dabei steht der Plural sowohl für die Fülle historischer und zeitgenössischer Bewegungen als auch für die Vielfalt der theoretischen, disziplinären, methodischen und empirischen Auseinandersetzungen mit Veränderbarkeit und Veränderungen.

Gegenstand des Sonderhefts sind somit Bewegung/en in ihrer Vieldeutigkeit; verschiedene ‚Bewegungen‘ stehen hier als politische Stellungnahmen und soziale Praxen im Zentrum. Die unterschiedlich situierten Texte verweisen sowohl auf die Inter- und Transdisziplinarität der Debatte als auch auf ein breites wissenschaftliches Engagement in den Gender und Queer Studies, das nicht zu trennen ist von Fragen der Kritik, der Ethik und egalitären Praxen. Die Autor_innen beschäftigen sich etwa mit dem Überschreiten von Zweigeschlechtlichkeit und Heteronormativität, bewegten/beweglichen Subjektpositionen, Affektpolitik, queerer Handlungsfähigkeit und Radikalität, der Artikulation von Differenzen und spezifischen Bewegungs- und Körperkonstellationen, Genderkompetenz und Diversity-Politik.

Sichtbar wird die Vielfältigkeit der in den Bewegungen artikulierten Perspektiven, die gerade nicht unter einem Dach zu versammeln sind, sondern auf unterschiedliche Bezüge und kontroverse, nicht konfliktfreie Positionierungen verweisen. Damit rückt auch die Frage veränderter Handlungsstrategien, neuer Bündnisdynamiken und Allianzen in den Vordergrund: Wie sind bzw. bleiben die Bewegungen „in Bewegung“ hinsichtlich ihrer – reflexiven und inklusiven – Praxis sowie ihrer Kritikfähigkeit am Bestehenden?

Hier können Sie das Sonderheft „Bewegung/en“ bestellen: zur Sonderheftbestellung