Neuerscheinung: Bauer/Ammicht Quinn/Hotz-Davies „Die Naturalisierung des Geschlechts“

Liebe Kolleg*innen,

ich freue mich sehr, Sie auf den soeben erschienenen Sammelband des Tübinger Zentrums für Gender- und Diversitätsforschung aufmerksam machen zu dürfen:

Gero Bauer, Regina Ammicht Quinn, Ingrid Hotz-Davies (Hg.):

Die Naturalisierung des Geschlechts: Zur Beharrlichkeit der  Zweigeschlechtlichkeit

http://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-4110-3/die-naturalisierung-des-geschlechts

Wie kommt die in den ‚Anti-Genderismus‘-Debatten behauptete  ‚Natürlichkeit‘ der Geschlechter zustande? Wie kann sie hinterfragt  werden? Und wie ist die Beharrungsfähigkeit der Vorstellung von zwei  binär aufeinander ausgerichteten Geschlechtern zu erklären? Der Band  vereint Beiträge aus der Anglistik, Ethik, Neurowissenschaft,  Pädagogik, Philosophie, Politikwissenschaft, Soziologie, Theologie  sowie der Ur- und Frühgeschichte, die sich der Frage widmen, wie, wann  und unter welchen Bedingungen Geschlecht zu ‚Natur‘ wird und wann es  nicht einfach selbstverständlich erscheint.

Beste Grüße,

Gero Bauer

Call for Papers (2018) OPEN GENDER JOURNAL (ISSN: 2512-5192)

Call for Papers als PDF-Dokument

https://opengenderjournal.de/

Die Redaktion des OPEN GENDER JOURNAL freut sich über die Einreichung von Fachbeiträgen aus allen Disziplinen mit einem Genderbezug/-schwerpunkt. Seit der ersten Veröffentlichung im September 2017 reflektiert OGJ die Breite und Vielfalt des wissenschaftlichen Feldes der Geschlechterforschung ohne thematische Einschränkungen: Im Sinne eines „mega journals“ verzichtet OGJ auf eine Ausgabenbindung und ermöglicht dadurch eine fortlaufende, zeitnahe Erscheinungsweise. Geschlechterforschung wird dabei als Sammelbegriff für die verschiedenen methodischen und theoretischen Ausrichtungen innerhalb des Feldes verwendet (Frauenforschung, Geschlechterforschung, Genderforschung, Gender Studies, feministische Forschung). Zudem werden folgende Forschungszusammenhänge ausdrücklich miteinbezogen: Queer Studies, Disability Studies, Rassismusforschung, Critical Whiteness, Postcolonial Studies, Diversity Studies, Intersektionale Perspektiven.

Im OGJ werden Artikel veröffentlicht, die einen originären Beitrag zum Feld der Geschlechterforschung leisten, den Standards wissenschaftlichen Arbeitens entsprechen und in Deutsch oder Englisch verfasst sind. Die Artikeleinreichung erfolgt online und ohne Einreichungsfrist. Bitte beachten Sie zudem unsere formalen Richtlinien.

Zum Konzept: OGJ ist eine Open-Access-Zeitschrift für die Geschlechterforschung, in der fortlaufend qualitätsgesicherte Fachbeiträge unter einer freien und offenen Lizenz veröffentlicht werden (CC BY 4.0). OGJ setzt dabei auf Open Source Software (Open Journal Systems), transparente Redaktionsprozesse, verzichtet vollständig auf Publikationsgebühren (sog. APC) und nutzt die neuesten Möglichkeiten elektronischen Publizierens. OGJ wird herausgegeben von Vertreter_innen deutschsprachiger Geschlechterforschungszentren. An OGJ arbeiten universitäre Institutionen der Geschlechterforschung in verschiedenen Funktionen und Rollen mit.

Wir freuen uns auf Ihre Beiträge und verbleiben mit besten Wünschen,

Die Redaktion des Open Gender Journals

Neuerscheinung: Die Netzbewegung

Liebe Kolleg_innen,

ich möchte euch auf die Veröffentlichung meiner Dissertation hinweisen:
„Die Netzbewegung. Subjektpositionen im politischen Diskurs der digitalen Gesellschaft“ ist bei Barbara Budrich erschienen.
https://shop.budrich-academic.de/produkt/die-netzbewegung-2/?v=3a52f3c22ed6

Über Anschaffungsvorschläge bei euren Bibliotheken und Rezensionen freue ich mich sehr. Für letzteres könnt Ihr gerne den Verlag kontaktieren.

Klappentext:
Die Netzbewegung setzt sich ein für Informationsfreiheit, Datenschutz und Netzneutralität, gegen Zensur und Überwachung, kurz: für ein freies Internet. Dabei positionieren sich die Aktivist_innen als Avantgarde der digitalen Gesellschaft. Mit ihrer intersektionalen und hegemonietheoretischen Analyse zeigt die Autorin, wie die Forderungen der Netzbewegung und auch die Akteur_innen selbst gesellschaftlich verortet sind und geht der Frage nach, wie sich soziale Ungleichheit in den politischen Diskurs der digitalen Gesellschaft einschreibt.

Inhaltsverzeichnis:
https://shop.budrich-academic.de/wp-content/uploads/2017/05/9783847421399_IV.pdf?v=3a52f3c22ed6

Beste Grüße,
Kathrin Ganz

Neuerscheinung: Feeling Family. Affektive Paradoxien der Normalisierung von ‚Regenbogenfamilien‘

Guten Tag,

ich möchte hiermit gerne auf mein neues Buch hinweisen mit der höflichen Bitte, es auf Ihren/Euren Verteilern zu verbreiten. Der Verlag Zaglossus kann für allfällige Rezensionsexemplare angefragt werden (info@zaglossus.eu). Ich stehe für Nachfragen, Buchvorstellungen oder Interviews zum Thema gerne zur Verfügung (y.nay@lse.ac.uk).

Herzlichen Dank und freundliche Grüße,

Yv Nay

 

Dr. phil. Yv E. Nay

FEELING FAMILY

Affektive Paradoxien der Normalisierung von „Regenbogenfamilien“

Verlag Zaglossus,Wien 452 Seiten, € 19,95, ISBN 978-3-902902-51-1, http://www.zaglossus.eu/publikationen/alle/feeling-family

Wie verändert sich die herrschende Auffassung von Familie, wenn neuerdings auch Lesben, Schwule und Trans* vermehrt Kinder haben? Wie wird gesellschaftspolitisch debattiert, wer sich als Familie auszeichnet? In dieser ethnografischen Studie zeichnet Yv E. Nay nach, wie die Figur der ‚Regenbogenfamilie‘ als Kristallisationspunkt für die Aufweichung von Normalitätsvorstellungen von Familie dient und gleichzeitig konstitutiv mit einer Verfestigung rassistischer, kulturalisierender und nationalistischer Normen zusammenhängt. Dabei werden die Forderungen nach rechtlicher Anerkennung, das Ideal des Familienglücks und die Stilisierung einer ‚demokratischen‘ und ‚fortschrittlichen‘ Nation untersucht. Die Analysen münden in eine affekt-theoretische Reformulierung des analytischen Begriffs ‚Heteronormativität’ als eine Sehnsucht nach Normalität und in einen Vorschlag für eine Konzeption queerfeministischer Politiken affektiver Paradoxien.

Dr. phil. Yv E. Nay ist SNSF Postdoc Fellow an der London School of Economics and Political Science (LSE). Nay forscht derzeit an einem Projekt unter dem Titel Affective Activism, das gefühltes Erleben und emotionales Engagement in Trans*Communities untersucht. Im Buch Feeling Family (2017), einer Ethnografie über LGBT*Q-Familien, analysiert Nay affektive Paradoxien queerer Politiken. Dieses Buch wurde mit dem Brigitte-Schnegg Preis für Geschlechterforschung ausgezeichnet worden. Nay hat kürzlich in den Zeitschriften Sociologus und Femina Politica publiziert und die Anthologie Affekt und Geschlecht mit herausgegeben.

Neuerscheinungen der fzg

Lieber Göde Both,

innerhalb kurzer Zeit sind direkt zwei neue Hefte der fzg erschienen: fzg 23_1 Berufsorientierung – Erwerbsbiografie – Geschlecht und fzg 23_2 Kulturalisierung und Geschlecht. Wir wären Ihnen äußerst dankbar, wenn Sie diese auf der fg-gender Homepage verlinken würden.

Am Ende dieser Email finden Sie zwei kurze Teaser und die entsprechenden Verlinkungen

Vielen herzlichen Dank!

Beste Grüße aus Freiburg,

Florentine Schoog & Stella Rutkat

fzg 23_2 Kulturalisierung und Geschlecht

Das vorliegende Heft fragt, wie Geschlechterbilder und Konstruktionen kul­tureller Differenz zusammenhängen. Um die damit verbundenen Strukturen und Probleme in den Blick nehmen und analysieren zu können, wird auf den Begriff der ‚Kulturalisierung‘ zurückgegriffen. Mit diesem Konzept kritisieren Autor*innen, die postkolonialen Theorien nahestehen, die verbreitete Annah­me, dass als homogen und statisch gedachte Kulturen durch quasi natürliche Unterschiede grundsätzlich unvereinbar seien. Gegenwärtige Verbindungen von Kulturalisierung und Geschlecht werfen eine Vielzahl von Fragen auf: Wie können Kulturalisie­rungen dekonstruiert werden? Wann und zu welchen Zwecken geht Kulturali­sierung mit Geschlechterbildern und/oder Rassismus und Sexismus einher? Vor welche gesellschaftlichen Herausforderungen stellen uns Flucht und Migration? Was bedeutet dies für Emanzipation und Feminismus? Vor welchen gesell­schaftlichen Problemen stehen wir und wie lassen sich Verbesserungen erar­beiten?

Für weitere Informationen und die Bestellung besuchen Sie bitte die Seite unseres Verlags: http://www.budrich-journals.de/index.php/fgs

fzg 23_1 Berufsorientierung – Erwerbsbiografie – Geschlecht:

Im vorliegenden Band wird die Relevanz von Geschlecht für Berufsorientierung und Erwerbstätigkeit auf unterschiedliche Weise perspektiviert. Einerseits in Hinblick auf die veränderten (sozialstaatlichen) Paradigmen hinsichtlich Erwerbsarbeit und deren Auswirkungen auf vergeschlechtlichte bio­grafische Entscheidungen (Discher/Hartfiel; Reggi). Andererseits zeigen die weiteren Beiträge, dass und wie die zweigeschlechtliche Segregation des Erwerbsarbeits­marktes (und der Fürsorgearbeit) sowohl flexibilisiert als auch reproduziert werden (Baumgarten/Luterbach/‌Maihofer; Fischer; Reimann/Schacht/Sachse/‌Alfermann). Vor dem Hintergrund dieser Befunde lassen sich aktuelle Veränderungen zeigen: Die Neoliberalisierung der Sozialpolitik sowie der Erwerbs- und Care-Arbeit gehen mit Transformationen der Geschlechterverhältnisse einerseits und deren (Neu)Verfestigungen ande­rerseits einher.

Für weitere Informationen und die Bestellung besuchen Sie bitte die Seite unseres Verlags: http://www.budrich-journals.de/index.php/fgs/issue/view/2197

 

Neuerscheinungen

  1. Baumgarten Diana, Wehner Nina, Maihofer Andra, Schwiter Karin (2017) „Wenn Vater, dann will ich Teilzeit arbeiten“ Die Verknüpfungen von Berufs- und Familienvorstellungen bei 30jährigen Männern aus der deutschsprachigen Schweiz. GENDER, Sonderheft 4, 76-91.
  2. Schwiter Karin, Baumgarten Diana (2017) Stay-at-home fathers on the wane – In comes daddy-day! Changing practices of fathering in German-speaking countries. Dialogues in Human Geography, 7/1, 83-87. DOI: 10.1177/2043820617691634
  3. Baumgarten Diana, Luterbach Matthias, Maihofer Andrea (2017) „Wenn Kinder da sind, kommen die an erster Stelle. Sonst muss man keine Familie haben.“ Berufsidentität und (antizipierte) Mutterschaft: Frauen und der Druck, sich zu entscheiden. Freiburger Zeitschrift für GeschlechterStudien (fzg), 23/1, 53-69

Vielen herzlichen Dank und schöne Grüsse

Diana Baumgarten

Open Access: Queer-Feministische Perspektiven auf Wissen(schaft)

Rostocker Interdisziplinäre Gender und Queer Studien | Band 1

Open Access Ebook als PDF-Dokument

Flyer als PDF-Dokument

Wissen und Macht sehen sich in der Wissenschaft in besonderer
Weise miteinander verbunden. Erstens, da Wissenschaft immer
auch von Subjekten betrieben wird, zweitens, da sie in
Institutionen betrieben wird, wie Hochschulen, Schulen usw., die
wiederum teil eines Staatsapparates sind, der hegemoniale
Wissbarkeiten und die Feststellung, dessen was
Wissenschaftlichkeit ist und Wissenschaftswert hat, steuert. Die
Beiträge aus den Bereichen Didaktik, Diversity Mangement,
Literatur- und Kulturwissenschaft, Pädagogik und Soziologie, die
in diesem Band vereint sind, zielen auf eine queer-feministische
Wissens(schafts)kritik ab. Nicht nur kritische und emanzipierende
Forschung soll dadurch angeregt, sondern auch herausgestellt
werden, wie vielfältige Lebensweisen erfahrbar, sagbar, wissbar
und vermittelbar gestaltet werden können.

Herausgegeben von Christoph Behrens und Andrea Zittlau

 

Neuerscheinung: Geschlechtersemantiken und Passing be- und hinterfragen

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

hiermit möchten wir Sie über die kürzlich erschienene Buchpublikation des Zentrums für Frauen- und Geschlechterforschung informieren:

„Geschlechtersemantiken und Passing be- und hinterfragen“

In diesem Buch setzen sich die Autor*innen interdisziplinär und mehrperspektivisch mit Geschlechternormen und deren sozialer Bedingtheit auseinander. «Passing» ist dabei im Leben und Handeln von Menschen unterschiedlich verankert, wirksam und von Bedeutung. Es macht die Kontinuitäten, Grenzen und Spielräume innerhalb der Geschlechtersemantiken sichtbar. Der Band eröffnet Fragen nach dem (selbstbewussten) Scheitern daran und lotet Möglichkeiten und Grenzen der Subversion und anderer Handlungsfelder aus. Die hier versammelten Texte bieten theoretische, themenfeldspezifische, analytische und persönliche Zugänge. Sie verweisen damit auf eine breite Grundlage der Annäherung, machen Divergenzen der Gendertheorie transparent und laden die Leserschaft zur aktiven Weiterführung der Diskurse ein.

Herausgegeben von Britta Borrego, Daria Majewski, Ilse Nagelschmidt und Lisa König in der Reihe Leipziger Gender-Kritik.

Den Titel ist über die Webseite des Verlags erhältlich (https://www.peterlang.com/view/product/26371?rskey=vp1NfM&result=4)
Gerne können Sie in den Räumen des Zentrums für Frauen- und Geschlechterforschung Einsicht in diesen und weitere Titel der Reihe Leipziger Gender-Kritik nehmen.

Mit freundlichen Grüßen
Lisa König

Neuerscheinung: Handbuch Gender-Lehre in den Ingenieurwissenschaften

Corinna Bath, Göde Both, Petra Lucht, Bärbel Mauss, Kerstin Palm (Hg.)
reboot ING
Handbuch Gender-Lehre in den Ingenieurwissenschaften
ReiheGeschlechter Interferenzen
Bd. 4, 2017, 304 S., 34.90 EUR, 34.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-13342-7

rebootING zielt auf Innovationen der ingenieurwissenschaftlichen Lehre, durch die Studierende der Ingenieurwissenschaften Gender- und Diversity-Kompetenzen erwerben können. In diesen Disziplinen gilt es überkommende Geschlechter- und Technikvorstellungen zu revidieren und Studiengänge und Berufsbilder zu aktualisieren. Wie dies erfolgreich umgesetzt werden kann, stellen die Beiträge des Bandes anhand erprobter Lehrkonzepte und gelungener Formen der Institutionalisierung vor. Diskutiert werden konzeptuelle Grundlagen und Strategien. Damit weist der Band einem notwendigen Paradigmenwechsel den Weg.

Die Herausgeber_innen lehren und forschen zu Gender Studies in MINT an der Technischen Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin und der Technischen Universität Braunschweig.

Hinweis auf die „Toolbox Gender und Diversity in der Lehre“

Liebe Hildegard Hantel, liebes FG Gender Team,

wir würden uns freuen, wenn unser unten stehender Hinweis auf die „Toolbox Gender und Diversity in der Lehre“ in die nächsten „Ankündigungen der Mitglieder“ aufgenommen werden könnte.

Mit freundlichen Grüßen

Kathleen Heft und Melanie Bittner

 

Heute schon gender- und diversitätsbewusst gelehrt?

Die Webseite „Toolbox Gender und Diversity in der Lehre“ ist ein Angebot für alle Lehrenden und Interessierte. Sie finden dort viele Anregungen, Informationen und Ressourcen für eine gender- und diversitätsbewusste Gestaltung von Lehrveranstaltungen.

Die Toolbox wird laufend überarbeitet und erweitert. Kontaktieren Sie uns gerne mit Feedback. Wir freuen uns auch über Hinweise auf weitere Materialien und Links zu gender- und diversitätsbewusster Lehre.

Das Projekt wird in Kooperation vom Margherita-von-Brentano-Zentrum und dem Büro der Zentralen Frauenbeauftragten der Freien Universität Berlin durchgeführt.

The “Gender and Diversity in Teaching Toolbox” is also available in English.

Melanie Bittner und Kathleen Heft

www.genderdiversitylehre.fu-berlin.de/toolbox

kontakt@genderdiversitylehre.fu-berlin.de