Call for Papers „(Re-)Visionen. Epistemologien, Ontologien und Methodologien der Geschlechterforschung“

Call for Papers zur Jahrestagung der Fachgesellschaft Geschlechterstudien 2019 FernUniversität in Hagen, 04.07. – 06.07.2019

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Die Gender Studies zeichnen sich durch eine interdisziplinär unterschiedlich gewichtete Vielfalt von theoretischen und methodologischen Perspektivierungen aus, mit denen sowohl analytische Herausforderungen als auch epistemologische Neuerungen einhergehen. Im Laufe ihrer methodologischen Entwicklung haben sie zum einen andere Theorien, wie zum Beispiel die Diskursanalyse oder die marxistische Ideologiekritik, aber auch Methoden qualitativer Forschung für die kritische Analyse von Geschlechterordnungen, Geschlechterverhältnissen und Geschlechterkonstruktionen sensibilisiert. Zum anderen sind durch die Gender Studies auch neue Theorien entstanden, wie zum Beispiel die Ausarbeitung des Performativitätskonzepts zu einer Theorie soziomaterieller Hervorbringung, intersektionale Ansätze zur Analyse verschiedener Ungleichheitskategorien oder feministische Blicktheorien. Generell gewannen die Gender Studies dadurch nicht nur neue Erkenntnisse in Bezug auf Materialität, Machtverhältnisse und gesellschaftliche Strukturen, sondern sie etablierten sich vor allem als wissens- und wissenschaftskritische Disziplin.

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