Vernissage und Vortrag ‚Inter* als soziale Kategorie‘

31.3. 19h Vernissage und Vortrag im Sonntags-Club e.V.

Greifenhagener Straße 28; 10437 Berlin

Intergeschlechtliche Menschen erfahren in Deutschland Menschenrechtsverletzungen und Diskriminierung. In der Ausstellung werden individuelle Erfahrungen und Wünsche nach politischen und gesellschaftlichen Veränderungen portraitiert. Queer Amnesty Berlin und der Sonntags-Club e.V. laden zur Vernissage ein.

Vortrag von Dr._in Joris A. Gregor : ‚Inter* als soziale Kategorie‘: Joris A. Gregor erklärt, wie es zum heutigen Umgang mit Inter*personen gekommen ist, bezieht sich dabei auf die heutige Behandlungspraxis und erläuert, wie das kulturelle System der Zweigeschlechtlichkeit gleichzeitig die Unsichtbarmachung von Inter*körpern bedingt und benötigt.

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Dr. Kim Scheunemann

Sonntags-Club e.V.

Greifenhagener Straße 28

10437 Berlin

Artikelhinweis

Liebe Kolleg*innen,

da wieder eine gegen mich gerichtete Verleumdung die Runde macht, möchte ich gern den Aufsatz, aus dem dabei entstellend zitiert wird, hiermit komplett zur Kenntnis geben: https://heinzjuergenvoss.de/wp-content/uploads/2018/06/Voss_in_Die_andere_Fakultaet.pdf . Der Aufsatz, der wie zahlreiche meiner Artikel online verfügbar ist, darf gern weitergegeben werden. Für Fragen erreichen Sie und erreicht ihr mich gern.

Herzliche Grüße
Heinz-Jürgen Voß / Heinz

CfP: Categories in Flux Continuity and/or Change?

CALL FOR PAPERS
Categories in Flux
Continuity and/or Change?

Internationale Konferenz
Eberhard Karls Universität Tübingen
9. -11. Oktober 2019

ENGLISH VERSION

Deadline für Abstracts: 31. März 2019

Kontakt: categoriesinflux@mail.de (Patrick Bresemann und Hanne Roth)

„The sheer ability and staying power of the idea that male and female psychologies are inhe-rently different can’t help but impress,“ konstatiert Cordelia Fine mit Blick auf einen Teilbe-reich neurowissenschaftlicher Forschung, der eine binäre Geschlechterordnung legitimiert und sich aktuell neuer Beliebtheit erfreut. Während in den 1990er und frühen 2000er Jahren eine Vielzahl von Autor*innen gegen die Annahme anschrieben, dass Männer und Frauen fundamental unterschiedliche Wesen seien, und trotz Anzeichen einer zunehmenden Öffnung der Gesellschaft für Lebensentwürfe, Partnerschafts- und Elternschaftsmodelle abseits der Norm, scheinen aktuell ‚traditionelle‘ Geschlechterrollen wieder an Bedeutung zu gewinnen. Aber ist das tatsächlich der Fall? Andere Stimmen betonen die enormen progressiven Veränderungen, die sich in den letzten Jahren ereignet haben: So spricht Margarete Stokowski von den „letzten Tagen des Patriarchats“ und dessen letztem Aufbäumen. Jonas Schaible betrachtet den vermeintlichen aktuellen ‚Rechtsruck‘ als ein auf einen lautstarken rechten Rand begrenztes Phänomen, während der Großteil der Gesellschaft „pluraler, liberaler und selbstverständlich diverser“ werde.

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CfP: Best Publication Award Gender & Medien 2019

Call for Papers
Best Publication Award Gender & Medien 2019

In der Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Gender und Medien ergeben sich grundlegende Fragestellungen medienwissenschaftlicher Forschung. Dabei geht es zum einen um die politische Rolle, die soziale Funktion und die kulturelle Bedeutung von Medien und Medientechniken im Verhältnis zu den in komplexe Machtverhältnisse eingelagerten Konstruktionsweisen von Geschlecht und seinen Interdependenzen mit Sexualität, Race, Klasse, Dis-/Ability und anderen Differenzkategorien. Zum anderen werden die ästhetische Erfahrung von audiovisuellen Re/Präsentationen und die geschlechtliche Codierung materiell-diskursiver Interferenzen adressiert. Die medienwissenschaftlichen Ansätze stellen sich dabei so vielfältig dar wie es die Diversität und Komplexität von Differenz- und Konstitutionsprozessen in und durch mediale Verfahren erfordern. Es werden sowohl Theorien und Methoden entwickelt, um wissenshistorische wie -theoretische Prämissen zu untersuchen, als auch neue Forschungsfragen und -felder generiert.

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Merseburg: Fortbildungskurs zu sexueller Bildung für Fachkräfte im Bereich der Behindertenhilfe sowie für Eltern und Betreuer*innen

Liebe Kolleg*innen, liebe Interessierte,

gern weise ich auf unseren Fortbildungskurs zu „Sexualität und Behinderung“ hin, der in Zusammenarbeit mit internationalen Partner*innen entstanden ist (Projekt: https://www.traseproject.com/ ). Der deutschsprachige Durchgang startet im September 2019. Die erforderlichen Informationen finden Sie hier: https://www.hs-merseburg.de/hochschule/information/veranstaltungen/details/veranstaltung/trase-training-in-sexual-education-for-people-with-disabilities-148/ . Der Kurs ist kostenpflichtig – über ggf. mögliche Fördermöglichkeiten gibt Fr. Bergner Auskunft. Der Kurs kann auch als Inhouse-Schulung gebucht werden.

Für Fragen erreichen Sie und erreicht ihr mich gern,

herzliche Grüße
Heinz-Jürgen Voß

CfP: Queere Zukünfte Öffnung und Schließung von Möglichkeits(t)räumen

CALL FOR PAPERS

der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung der Deutschen Gesellschaft für Soziologie
in Kooperation mit ihrer AG Queer

zur Session „Felder der Transformation‘“

der 2. Regionalkonferenz der Deutschen Gesellschaft für Soziologie

„Great Transformation. Die Zukunft moderner Gesellschaften“

23.-27.9.2019 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena

 

Queere Zukünfte

Öffnung und Schließung von Möglichkeits(t)räumen

voraussichtliches Datum der Session: 25.9.2019

 

Diagnosen posttraditionaler Gesellschaftsordnungen konvergieren vielfach um Thesen der Freisetzung. Chancen der Realisierung singulärer Subjektivität und einer selbstbestimmten Lebensführung, die Ausbildung vielfältiger Werthaltungen, die Entstehung eines „Raums für sich selbst“‘ und die Ausübung nonkonformer Praxen erscheinen an den Übergängen von Normierung zu Normalisierung, in der Aufweichung multipler Klassenstrukturen und während der Entgrenzung von Leben und Arbeit. Faktische oder vorgebliche Freiheitsgewinne sind dabei zugleich in Beziehung zu setzen zu individualisierten Anforderungen der Selbstgestaltung, Selbstoptimierung und Selbstregierung. Damit einher gehen Formen der Lebensführung, die auf mehr oder weniger subtile Weise Demarkationslinien des richtigen, des falschen und des unwürdigen Lebens installieren und Produktion wie Reproduktion mit kapitalistischen, zweigeschlechtlichen, heteronormativen, rassifizierenden und/oder klassenförmigen Funktionslogiken verbinden.

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Veröffentlichung: Frauenhauskinder und ihr Weg ins Leben (Angelika Henschel)

Liebe Kolleg*innen,

im Anhang befindet sich der Flyer für mein aktuelles Buch, das im April bei Budrich erscheinen wird. Es handelt sich um eine Pilotstudie, in der Mädchen und Jungen, die ehemals in einem Frauenhaus lebten und heute als Erwachsene retrospektiv über ihre Gewalterfahrungen, ihren Frauenhausaufenthalt und ihren weiteren Lebensweg berichteten.Die Auswertung der strukturierten Interviews geben tiefe Einsichten über das Erleben der Kinder im Frauenhaus und zeigen pädagogische und politische Notwendigkeiten zur Verbesserung ihrer Situation und zur Unterstützung auf.

Im Voraus herzlichen Dank und

freundliche Grüße

Angelika Henschel

Prof. Dr. Angelika Henschel
Fakultät Bildung
Leiterin des Instituts Sozialarbeit und Sozialpädagogik; C.1.321
LEUPHANA
Universität Lüneburg
Universitätsallee 1
21335 Lüneburg
Tel.:   04131/677-2370
Fax:    04131/677-1633
E-Mail: henschel@uni.leuphana.de
Web:    www.leuphana.de/institute/ifsp.html
       www.leuphana.de/netzwerg
       www.leuphana.de/kompaedenz-potenzial

CfP // Inklusion und Intersektionalität in institutionellen Bildungskontexten

Call for Papers der Zeitschrift GENDER

Inklusion und Intersektionalität in institutionellen Bildungskontexten (Heft 3/2020)

Inklusion und Intersektionalität gewinnen als Konzepte in der Bildungs- und Geschlechterforschung seit Jahren an Bedeutung. Sie sind in ihren wechselseitigen Bezugnahmen bisher jedoch noch unzulänglich erforscht und wenig theoretisch durchdrungen. Das geplante Heft zielt darauf ab, Impulse für die Bearbeitung dieses Desiderats zu liefern und diesbezügliche sozial-, bildungs- und kulturwissenschaftliche Diskurse zu eröffnen.

Herausgeberinnen sind Prof. Dr. Sina Köhler, Dr. Meike Penkwitt und Prof. Dr. Anne Schlüter.
Wir laden herzlich zur Einreichung eines Abstracts bis zum 24.03.2019 ein!
Der vollständige Call (auf Deutsch und Englisch) findet sich im Anhang und unter

www.gender-zeitschrift.de/index.php?id=call-for-papers-gz

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GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft.

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Eine polemische Anleitung für Journalist*innen für die Berichterstattung zum Thema Intergeschlechtlichkeit

Hallo,

für Sie und euch zur Info:
Vorhin ist auf queer.de von mir eine polemische Anleitung für
Journalist*innen zur Berichterstattung über das Thema
Intergeschlechtlichkeit erschienen:
https://www.queer.de/detail.php?article_id=32783
bzw.: https://twitter.com/HechlerAndreas/status/1086637020137570304
Ich schicke diese Mail an einige Leute, die mit dem Thema befasst sind,
vielleicht interessiert es Sie/dich.

Ich freue mich über Feedback und natürlich auch, wenn das geteilt wird.

Herzliche Grüße,
Andreas Hechler

Andreas Hechler
Dissens – Institut für Bildung und Forschung
Allee der Kosmonauten 67
12681 Berlin
andreas.hechler@dissens.de
@hechlerandreas
http://dissens.de/
www.facebook.com/dissens.de

Umfrage zu Sexueller Bildung/Sexualpädagogik in der Lehramtsausbildung und der Fortbildung für tätige Lehrkräfte

Liebe Kolleg*innen, liebe Studierende, liebe Interessierte,

gern möchte ich Sie und euch um Unterstützung in einem Forschungsprojekt bitten: Wir entwickeln aktuell Angebote für die Aus-, Fort- und Weiterbildung zu Sexueller Bildung und zur Prävention sexualisierter Gewalt für Studiengänge auf Lehramt – und evaluieren dafür über eine Online-Erhebung die Bedarfe. „Wir“, das ist das vom BMBF geförderte Projekt „Sexuelle Bildung für das Lehramt“, das an der Universität Leipzig und der Hochschule Merseburg angesiedelt ist. Die Bedarfe erheben wir bei Lehrkräften und Lehramtsstudierenden.

Daher möchten wir sehr gern Lehrkräfte und Lehramtsstudierende um Teilnahme an der Befragung bitten.

Darüber hinaus bitten wir sehr um Weiterleitung der Befragung an möglicherweise interessierte Personen (oder Verteiler).

Ausführliche Informationen im Folgenden und unter dem Link zur Online-Befragung: http://limesurvey.hs-merseburg.de/index.php/942237 .

Ich und wir danken herzlich für Ihre und eure Unterstützung!

Freundliche Grüße
Heinz-Jürgen Voß

Umfrage zu Sexueller Bildung/Sexualpädagogik in der Lehramtsausbildung und der Fortbildung für tätige Lehrkräfte

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