Dissertationspreis Geschlechtersoziologie (Frist: 28. Juni 2018)

Liebe Kolleg*innen,

Anlässlich des Jubiläumsjahres 2018/19, in dem die Sektion Frauen- und Geschlechterforschung in der DGS ihr vierzigjähriges Bestehen feiert, wird in diesem Jahr erstmals ein Preis für herausragende Dissertationen im Bereich der Geschlechterforschung vergeben.

Über die Preisvergabe entscheidet eine dreiköpfige Jury: Prof. Dr. Iman Attia, Prof. Dr. Corinna Bath und Prof. Dr. Mechthild Bereswill. Der Preis ist mit 1000 € dotiert. Einsendeschluss ist der 28. Juni 2018. Die Preisvergabe erfolgt im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung auf dem DGS-Kongress in Göttingen.

Wir freuen uns über Ihre und Eure Einreichungen.

Herzliche Grüße,

Mike Laufenberg

Ausschreibung: Professur für Kulturanthropologie und Geschlechterforschung (open-rank) – Universität Basel (Frist: 17. Juni 2018)

An der Philosophisch-Historischen Fakultät der Universität Basel ist zum 1. Februar 2019 eine Professur für Kulturanthropologie und Geschlechterforschung (open-rank) mit Schwerpunkt Migration zu besetzen.

Gesucht wird eine Persönlichkeit, die diese Brückenprofessur zwischen den beiden Fachgebieten in Lehre und Forschung vertreten kann und dabei eine angemessene Breite an theoretischer und methodischer Vielfalt aufweist.

Bewerbung / Kontakt
Bewerberinnen und Bewerber werden gebeten, ihre Unterlagen entsprechend den Angaben unter www.philhist.unibas.ch/de/bewerbungen bis zum 17. Juni 2018 elektronisch einzureichen an: bewerbung-philhist@unibas.ch.Für weitere Auskünfte steht die Vorsitzende der Berufungskommission, Prof. Dr. Susanne Bickel (+41 61 207 34 09), zur Verfügung.

Der blog interdisziplinäre geschlechterforschung geht online!

Liebe Netzwerk-Interessierte,

heute geht der blog interdisziplinäre geschlechterforschung unter www.gender-blog.de das erste Mal online! Wöchentlich erscheint ab dann ein neuer Beitrag zu Themen der Geschlechterforschung in Wissenschaft, Kunst, Kultur und Gesellschaft. Der Blog richtet sich an Wissenschaftler_innen aus unterschiedlichen Disziplinen, an Studierende der Gender Studies und an eine interessierte Öffentlichkeit.

Themen zum Starttermin sind u. a. das Verhältnis von Rassismus, Sexismus und Feminismus, die Arbeit von Gleichstellungsbüros im historischen Rückblick sowie die Verletzbarkeit von Identitäts- und Lebensentwürfen im Netz.

Der Wissenschaftsblog wird redaktionell im Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW betreut.

Wir laden alle herzlich dazu ein, sich mit eigenen Beiträgen, Kommentierungen etc. zu beteiligen. Sie haben ein neues Projekt? Sie haben gerade Ihre Abschlussarbeit oder eine Dissertation zu einem spannenden Thema geschrieben? Sie möchten endlich einmal einen Kommentar aus Geschlechterforschungsperspektive zu aktuellen öffentlichen Debatten verfassen? Sie haben eine Ausstellung, einen Film gesehen, einen Radiobeitrag gehört oder einen Roman gelesen und haben dazu eine gendertheoretische Antwort?

Dann loggen Sie sich ein unter www.gender-blog.de. Lassen Sie sich von RSS-Feed oder Twitter https://twitter.com/fgf_nrw über neue Beiträge informieren.

Redaktion: Dr. Sandra Beaufaÿs, Dr. Jenny Bünnig, Dr. Uta C. Schmidt

Call for Contributions: „Intersektionale und postkolonial-feministische Perspektiven als Mittel politikwissenschaftlicher Macht- und Herrschaftskritik“ (Frist: 1.7.18)

Liebe Kolleg*innen,
wir bitten um Einsendungen zu folgendem Call for Contributions:
Wir planen einen Sammelband zum Thema „Intersektionale und postkolonial-feministische Perspektiven als Mittel politikwissenschaftlicher Macht- und Herrschaftskritik“ und rufen zur Beteiligung auf.
Der peer-reviewte Sammelband wird im Frühjahr 2020 in der Reihe „Politik und Geschlecht“, herausgegeben vom Sprecher*innenrat des AK Politik und Geschlecht in der DVPW, im Verlag Barbara Budrich erscheinen.  Politikwissenschaftler*innen und Forschende aus den Nachbardisziplinen sind eingeladen, sich mit einem Originalbeitrag an der Publikation zu beteiligen.
Die Herausgeberinnen Johanna Leinius und Heike Mauer erbitten ein Abstract (500-700 Wörter) bis zum 01.07.2018 an leinius[at|uni-kassel.de und heike.mauer[at]uni-due.de.
Die Rückmeldung über die Annahme des Beitrags erfolgt bis zum 01.08.2018 und die fertigen Beiträge (50.000 Zeichen) sollen bis zum 01.02.2019 an die beiden Herausgeberinnen gesendet werden.
Wir freuen uns auf die Einsendungen!
Alle weiteren Details entnehmen Sie/ entnehmt ihr bitte dem PDF-Dokument.

Publikation: Degendering the Driver

Liebe Kolleg_innen,

kürzlich erschien die von Fabian Kröger und mir herausgegebene Sonderausgabe von „Transfers: Interdisciplinary Journal of Mobility Studies“ zum Thema „Degendering the Driver“ (Volume 8(1), Frühling 2018). Die Ausgabe entstand im Kontext des Forschungsprojekts „Degendering the Driver? Autonome Fahrzeuge, Mobilität und Geschlecht“ an der Universität Paderborn, das die Interdependenz zwischen der Gestaltung autonomer Fahrzeuge und vergeschlechtlichter Automobilkultur untersuchte.

http://www.journals.berghahnbooks.com/transfers/

„Publikation: Degendering the Driver“ weiterlesen

Workshop: Im Zweifel für den Zweifel – Theatral-spielerische Reflexionen zu Männlichkeit

Unser Workshop richtet sich an Männer, die sich kritisch mit ihrer Männlichkeit auseinandersetzen möchten – mit männlicher Dominanz und der Verwicklung in sexistische Strukturen ebenso wie mit Nachteilen, die aus Männlichkeitsanforderungen und dem System hegemonialer Männlichkeit resultieren.

Männliche Lebenswirklichkeiten waren schon immer vielfältig, auch wenn diese Vielfalt nicht immer sichtbar war/ist. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, mit Männlichkeit umzugehen: Von patriarchaler Remaskulinisierung, der Konstruktion ‚neuer Männer‘ bis hin zu queerfeministischer Dekonstruktion, Ablehnung von und einem lauten Lachen über Männlichkeit. Es bedarf kollektiv-solidarischer Räume, um mit dem Schwindelgefühl des Ausstiegs aus Männlichkeitsdynamiken kritisch, spielerisch und produktiv umgehen zu können.

Wie haben sich herrschende Normen von Männlichkeit in unser Denken, Fühlen, Handeln und unsere Wahrnehmung eingeschrieben? Wie können wir mit den normierenden Alltagsanforderungen in Bezug auf Männlichkeit umgehen – Mannsein können und zugleich frei sein, kein Mann sein zu müssen? Sind wir Täter, Opfer, beides oder nichts davon? Sollte die Frage nach Männlichkeit beantwortet werden – dieses oder jenes sei ‚männlich‘ – oder gilt es, den Zweifel zu nähren, die Antwort zu verweigern und sich fragend zu bewegen? Kann ein theatral-spielerischer Umgang mit Männlichkeit eine Entgegnung auf den Zirkus um Mannsein von politisch Rechtsaußen sein?

Diesen sowie weiteren Fragen wollen wir im Workshop gemeinsam nachgehen. Methodische Grundlagen dafür sind die geschlechterreflektierte Pädagogik sowie Übungen, Spiele und Techniken aus Augusto Boals Theater der Unterdrückten als kreative, bewegte und spielerische Form der Auseinandersetzung. Ausgangspunkt werden biografische Erlebnisse und Situationen sein, in denen Männlichkeit eine Rolle spielt sowie (auch theoretische) Reflexionen.

Termin: 27.–29. September 2018 (Do. 10–18 Uhr, Fr. 10–18 Uhr, Sa. 10–16 Uhr)

Ort: Berlin

Durchführung: Till Baumann (Theatermacher und Boal-Übersetzer), Andreas Hechler (Dissens – Institut für Bildung und Forschung), Olaf Stuve (Bildungsarbeiter und Sozialwissenschaftler)

Kosten: 90 Euro / ermäßigt 60 Euro / ermöglichend 30 Euro
Am Geld wird die Teilnahme nicht scheitern; wer weniger hat, zahlt weniger. Ggf. anfallende Fahrt- und Übernachtungskosten können nicht übernommen werden.

Anmeldung: weiterbildung@rosalux.org

Der Workshop ist für eine Teilnehmendenzahl von max. 16 ausgelegt. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die maskuli(ni)stischen und/oder antifeministischen Szene ‎zuzuordnen oder bereits durch (hetero)sexistische, ‎transfeindliche, interdiskriminierende oder sonstige diskriminierende Äußerungen und/oder Handlungen aufgefallen sind, den ‎Zutritt zu der Veranstaltung zu verwehren.‎

Information & Kontakt: Claudia de Coster, Tel. 030 44310-141, Claudia.deCoster@rosalux.org

https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/JRQE6/im-zweifel-fuer-den-zweifel/

Einladung zum Workshop: Partizipative & sozial verantwortliche Technikentwicklung, MuC Konferenz 2018 (Frist: 20. Juni 2018)

Sehr geehrte Interessierte und Beitragswillige,

wir haben die Frist zur Einreihung von Beiträgen zu unserem Workshop auf den 20.06.2018 verängert.

ich möchte Sie/ Euch auf einen Workshop zum oben genannten Thema aufmerksam machen, den ich in Kooperation mit Claude Draude von der Universität Kassel und Arne Berger von der Universität Chemnitz auf der diesjährigen Mensch und Computer Konferenz in Dresden (2. bis 5. September 2018) anbiete. Wir freuen uns über Ihre/Eure Einreichungen und über die Verbreitung dieses CfPs an weitere Interessierte.

Details dazu unter:

https://nebeneinander-miteinander.de/partizipative-sozialverantwortliche-technikentwicklung/

http://muc2018.mensch-und-computer.de/

Wir sind sehr gespannt und freuen uns drauf.

Herzliche Grüße im Namen aller Veranstalter*innen
Sandra Buchmüller

„Frauen und die Vereinten Nationen“: Ausstellung mit Vorlesungsreihe an der HWR Berlin im Sommersemester 2018

Das Harriet Taylor Mill-Institut für Ökonomie und Geschlechterforschung (HTMI) der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR) und die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN) organisieren in diesem Sommersemester an der HWR Berlin eine Ausstellung zum Thema „Weltpolitik ist keine Männersache mehr. Frauen und die Vereinten Nationen“.

Die Ausstellung wird am 17. Mai 2018 um 19.30 Uhr in der Bibliothek der HWR Berlin am Campus Schöneberg eröffnet und durch eine Vorlesungsreihe mit Podiumsdiskussion und Praktiker/innenvorträgen im Mai, Juni und Juli 2018 ergänzt. Die Ausstellung und die Vorlesungsreihe sind in das Studium Generale der HWR Berlin und die Semesterausstellungsreihe der Hochschulbibliothek eingebunden.

Die Ausstellung wurde vom Auswärtigen Amt gemeinsam mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und UN Women Nationales Komitee Deutschland e.V. im Jahr 2016 erstmals gezeigt. Die DGVN dankt dem Auswärtigen Amt, dass sie die Ausstellung nun in angepasster Form und mit aktualisierten Inhalten präsentieren darf.

Um Anmeldung zur Ausstellungseröffnung bis zum 10. Mai 2018 an die Hochschulbibliothek unter hsb.cs@hwr-berlin.de wird gebeten.

Flyer der Ausstellung

Das Programm für die Podiumsdiskussion und die Praktiker/innenvorträgen wird zurzeit erstellt. Weitere Informationen in Kürze unter: http://www.harriet-taylor-mill.de/index.php/de/veranstaltungen/sonstige-veranstaltungen?showall=&start=1

CfP Zeitschrift GENDER „Familie jenseits von Heteronormativität und Zweigeschlechtlichkeit“ (Frist: 30.6.18)

Elternschaft und Familie/n jenseits von Heteronormativität und Zweigeschlechtlichkeit (Sonderheft)

Neben der heterosexuellen ‚Normal- oder Kernfamilie‘ werden Elternschaft und Familie gegenwärtig in vielfältigen Konstellationen verwirklicht. Alte und neue Elternschaftskonstellationen und Familienformen befinden sich in einem Spannungsfeld zwischen empirischer Vielfalt und den gesellschaftlichen sowie institutionellen und rechtlichen Norm- und Normalitätsvorstellungen. Daran anknüpfend lädt dieses Sonderheft zur geschlechtertheoretischen und empirischen Beschäftigung mit Familienformen jenseits heteronormativer Verwandtschaftsbeziehungen insbesondere aus kultur-, sozial- und rechtswissenschaftlichen Perspektiven ein. Der Fokus liegt dabei auf den familialen Alltagspraxen.

Herausgeberinnen sind Dr. Almut Peukert, Julia Teschlade M.A., Prof. Dr. Christine Wimbauer und Dr. Mona Motakef.

Wir laden herzlich zur Einreichung eines Abstracts bis zum 30.06.2018 ein!

Der vollständige Call (auf Deutsch und Englisch) findet sich unter http://www.gender-zeitschrift.de/index.php?id=call-for-papers-gz