Gender Stories – Themen und Theorien literaturwissenschaftlicher Geschlechterforschung, Vorlesungsreihe im Wintersemester 2018/2019, Universität Göttingen

Guten Tag,

wir würden uns freuen, wenn folgende Ankündigung aus dem Göttinger Centrum für Geschlechterforschung an die Mitglieder der Fachgesellschaft Gender geschickt werden könnten:

Gender Stories – Themen und Theorien literaturwissenschaftlicher Geschlechterforschung, Vorlesungsreihe im Wintersemester 2018/2019, montags von 18 – 20 Uhr, Universität Göttingen (ZHG 101)
Die Vorlesungsreihe stellt Themen und Theorien der literatur- und kulturwissenschaftlichen Geschlechterforschung zur Diskussion. Sie fragt u. a nach dem Zusammenhang von Genre und Geschlecht, nach der unhinterfragten Autorschaft, den Bezügen von Gender zu Postkolonialismus oder Medialität. Die hier versammelten Gender Stories verstehen sich als Hommage an rund 30 Jahre feministischer Literaturwissenschaft und literaturwissenschaftlicher Geschlechterforschung.
Link: http://www.uni-goettingen.de/de/ringvorlesung+%22gender+stories%22/593383.html

Beste Grüße

Anny D. Höhne

Göttinger Centrum für Geschlechterforschung (GCG)
Georg-August-Universität Göttingen

Neues Buch / new anthology „The Queer Intersectional in Contemporary Germany Essays on Racism, Capitalism and Sexual Politics“ (Christopher Sweetapple, ed.)

Liebe Kolleg*innen und Freund*innen,
dear colleagues and friends,

gern weise ich darauf hin, dass das neue englischsprachige Buch zu Queer, Kapitalismus, Intersektionalität, Rassismus gerade erschienen ist. Herausgegeben und eingeleitet von Christopher Sweetapple, trägt es den Titel: „The Queer Intersectional in Contemporary Germany Essays on Racism, Capitalism and Sexual Politics“. Es enthält Beiträge von Judith Butler, Zülfukar Çetin, Sabine Hark, Daniel Hendrickson, Heinz-Jürgen-Voß, Salih Alexander Wolter and Koray Yılmaz-Günay.

I like to announce that the new English-language anthology „The Queer Intersectional in Contemporary Germany Essays on Racism, Capitalism and Sexual Politics“, edited and introduced by Christopher Sweetapple, is available now. It concludes contributions by Judith Butler, Zülfukar Çetin, Sabine Hark, Daniel Hendrickson, Heinz-Jürgen-Voß, Salih Alexander Wolter and Koray Yılmaz-Günay.

Christopher Sweetapple (ed.)
The Queer Intersectional in Contemporary Germany: Essays on Racism, Capitalism and Sexual Politics
Sept. 2018, 208 p., 26,90 Euro
For more information see: https://www.psychosozial-verlag.de/2840

Für Rezensionsexemplare wenden Sie sich / ihr euch bitte an: Melanie Fehr-Fichtner, melanie.fehr-fichtner@psychosozial-verlag.de ; For copies to review, please turn to: Melanie Fehr-Fichtner, melanie.fehr-fichtner@psychosozial-verlag.de .

Best regards
Heinz

Betreff: Videomitschnitt der Fachtagung “Innerfamiliäre sexuelle Grenzüberschreitungen / sexualisierte Gewalt” (vom 10.9.2018)

Liebe Kolleg*innen, liebe Interessierte,

am 10.9.2018 fand an der Hochschule Merseburg die Fachtagung „Innerfamiliäre sexuelle Grenzüberschreitungen/sexualisierte Gewalt“ statt (*), die gemeinsam vom Landesjugendamt Sachsen-Anhalt, vom „Mobilen Informations- und Beratungszentrum Sexualisierte Gewalt/Jungen“ und der Hochschule Merseburg organisiert wurde. Der Fokus lag dabei auf sexualisierter Gewalt durch Geschwister. Nun sind die Hauptvorträge als Videomitschnitt verfügbar.

Inhalt der Fachtagung:
Den höchsten Anteil an sexualisierter Gewalt stellt das sexuell übergriffige Verhalten im familiären Kontext dar. Für Außenstehende sind diese Familienstrukturen durch die bestehenden Geheimhaltungsmechanismen schwer einsehbar. Die Wahrnehmung schwieriger familiärer Entwicklungen, von Grenzüberschreitungen, Kindeswohlgefährdungen durch innerfamiliäre sexualisierte Gewalt ist hierdurch erschwert.

Videomitschnitt:
https://www.youtube.com/watch?v=wSiYgr-V-So

Auf dem Youtube-Kanal der Hochschule Merseburg sind auch die Hauptvorträge weiterer Fachtagungen online, u.a. von der Fachtagung „Kinderrechte und Kinderschutz zwischen Anspruch und Wirklichkeit“ (organisiert von DGfPI und Hochschule Merseburg, Dezember 2017).

Liebe Grüße
Heinz-Jürgen Voß

(*) Programmflyer als PDF-Datei: https://www.ifas-home.de/wp-content/uploads/2018/05/Flyer_Innerfamili%C3%A4re_sexuelle_Grenz%C3%BCberschreitung_sexualisierte_Gewalt.pdf

CfP: Generation und Sexualität, Jahrbuch Erziehungswissenschaftliche Geschlechterforschung 16/2020 (Call verlängert bis zum 15.Oktober 2018!)

Generation und Sexualität

hrsg. von Elke Kleinau und Jeannette Windheuser

Was ist aus geschlechtergeschichtlicher und geschlechtertheoretischer Perspektive unter Generation und Sexualität und ihrem Verhältnis zu einander zu verstehen? Wie wurde und wird das Verhältnis von Generation und Sexualität zum Gegenstand und/oder zur Utopie für die Frauenbewegungen und die Pädagogik? Wie beschreibt und analysiert die feministische Theorie – in ihren unterschiedlichen historischen und aktuellen Strömungen – den Zusammenhang von Generation und Sexualität? Welche Entwürfe gehen damit einher? Welchem Wandel unterliegen die Frauenbewegungen, ihre möglichen Nachfolger*innen und das feministische Denken hinsichtlich des genannten Gegenstandes?

Wir laden Sie herzlich ein, sich mit einem Beitrag am Jahrbuch Bd. 16 zu beteiligen. Sowohl für die Beiträge zum Schwerpunktthema als auch für den offenen Teil bitten wir um ein Exposé bis spätestens zum 15. Oktober 2018. Alle weiteren Details finden Sie im ausführlichen Call for Papers (PDF).

Neuerscheinung: Fieldwork on High Heels – Eine ethnographische Studie über Hostessen auf Automobilmessen

Liebe Mitglieder der FG Gender,

ich möchte Sie auf das Erscheinen meiner Dissertation hinweisen:
Tanja Kubes 
Fieldwork on High Heels – 
Eine ethnographische Studie über Hostessen auf Automobilmessen 
Bielefeld: Transcript Verlag. ISBN: 978-3-8376-4349-7. 298 Seiten. 39,99 €.
 

Glänzende Fahrzeugneuheiten und sexy Hostessen bilden auf Automobilmessen eine Ausstellungseinheit. Aber warum steht dort neben jedem Auto eine lächelnde Frau? Und wie wirkt sich diese stereotype Schönheitsinszenierung auf das Frauenbild unserer Gesellschaft und das leibliche Empfinden der Akteurinnen aus?

Um einen direkten Zugang zur Messewelt zu bekommen, hat die Autorin selbst als Hostess gearbeitet. Ihre Studie bietet somit eine faszinierende Innensicht auf die heteronormativen Schönheits-, Körper-, Macht- und Inszenierungspraxen während der Messe, indem sie multisensorische, autoethnographische Erfahrung mit leitfadengestützten Interviews und Techniken der Medienanalyse methodisch kombiniert.

Link zur Verlagsseite, zur Leseprobe und zum Autorinneninterview:
Herzliche Grüße
Tanja Kubes

Ankündigungen aus dem Göttinger Centrum für Geschlechterforschung

Guten Tag,

wir würden uns freuen, wenn folgende Ankündigungen aus dem Göttinger Centrum für Geschlechterforschung an die Mitglieder der Fachgesellschaft Gender geschickt werden könnten:

„Major!“ – Ein Filmabend, 13.09., 20 Uhr, Kino Lumière
Im Rahmen der 10th European Feminist Research Conference wird der Film „Major!“ über das Leben der Schwarzen trans Aktivistin Miss Major gezeigt.
Link: http://www.uni-goettingen.de/de/rahmenprogramm+der+10th+european+feminist+research+conference/592865.html

„Die potente Frau“ mit Mithu Sanyal und Svenja Flaßpöhler, 13.09, 21 Uhr, Altes Rathaus
Svenja Flaßpöhler, Chefredakteurin des Philosophie Magazins, stellt im Gespräch mit Mithu Sanyal ihr neues Buch vor. Eine Kooperation zwischen GCG, 10th European Feminist Research Conference und Literarischem Zentrum.
Link: http://www.literarisches-zentrum-goettingen.de/programm/2018-2/hauptprogramm/svenja-flapohler/

„Reflections unheard“ – Film- und Diskussionveranstaltung, 14.09., 20 Uhr, ZHG 011
Der Dokumentarfilm „Reflections unheard: Black women in civil rights“ wird im Beisein der Dokumentarfilmerin Nevline Nnaji gezeigt. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit mit ihr zu diskutieren.
Link: http://www.uni-goettingen.de/de/rahmenprogramm+der+10th+european+feminist+research+conference/592865.html

CfA: Gender Thoughts des GCG, Frist: 01.10.
Die Working Paper Series „Gender Thoughts“ wurde 2016 gegründet und bietet ein innovatives Forum für Nachwuchswissenschaftler_innen. Interessierte werden um die Einsendung eines Abstract (deutsch oder englisch) von max. 300 Wörtern gebeten.
Link: http://www.gendered-thoughts.uni-goettingen.de/

Beste Grüße
Anny D. Höhne

Göttinger Centrum für Geschlechterforschung (GCG)
Georg-August-Universität Göttingen

Call for Papers für die Erstausgabe des neuen „Journal of Bodies, Sexualities, and Masculinities“

Liebe Kolleg*innen,
hier ein Vorschlag für eine Weiterleitung – Call for Papers für die Erstausgabe des neuen „Journal of Bodies, Sexualities, and Masculinities“. Einreichung von Artikeln für die Erstausgabe wird nach meiner Information bis spätestens März 2019 nahegelegt.
Herzliche Grüße,
Thomas Viola Rieske

Aufruf zum bundesweiten Frauen*streik am 8. März 2019

Liebe Frauen*,

in diesem Jahr sind zum Frauen*kampftag wieder viele Menschen in über 20 deutschen Städten auf die Straße gegangen. So viel wie seit Jahrzehnten nicht. Unser Blick wanderte am 8. März aber auch nach Spanien. Was wir diesen 8. März dort gesehen haben, war beeindruckend und inspirierend. Über 5 Millionen Menschen sind auf die Straße gegangen, haben Erwerbs- und/oder Sorgearbeit niedergelegt und an Universitäten und Schulen blockiert – dieser feministische Streik hat es geschafft, das Land teilweise lahmzulegen und hat gleichzeitig viel Unterstützung und Verständnis in der Bevölkerung aufbauen können. Auch in Argentinien, den USA, Polen und anderen Ländern riefen Frauen* zum Streik auf.

Wir denken, dass es auch in Deutschland, die Notwendigkeit und die Möglichkeit gibt, sich mit einem bundesweiten Frauen*streik am 8. März 2019 an diese internationale Bewegung anzuschließen und feministische Themen und Anliegen auf die allgemeine Agenda zu setzen. Bestreikt werden soll nicht nur die Lohnarbeit, sondern alle Tätigkeiten, die Frauen so häufig unentlohnt und unsichtbar ausführen, und die gesellschaftlichen Verhältnisse, die sie oft in unsicheren und gewaltvollen Situationen festhalten.

„Aufruf zum bundesweiten Frauen*streik am 8. März 2019“ weiterlesen

CfP „Szenarien des Scheiterns – Theaters of Failure“, SoSe 2019, Interdisziplinäre Ringvorlesung, Universität Rostock (Frist: 30.11.2018)

Queer-Epistemologische Perspektiven auf das Scheitern

*English version below and here*

 Kulturelle, soziale und ökonomische Verunsicherung haben sich einem oft gewählten Phraseologismus zufolge weltweit zu einer ‚multiplen Krise‘ verdichtet. Die „Untergangsskizzen“[1] scheinen nunmehr jedoch veraltet, gar überholt und ihre verschiedenen Deklinationen – seien es Brexit, die sogenannte Flüchtlingskrise, die Finanzkrise, die Eurokrise und der Namen vieler – vielfältigen sich trotz inzwischen populär gewordener Diagnosen und generieren ein umso höheres Maß an kultureller, politischer und ökonomischer Brisanz und Verunsicherung, welche nicht selten in extremistische Diskurse abdriften. Es scheint so, als würde der ständige Rekurs auf das semantische Feld der Krise sowie auf ihre Begleiterscheinungen wie Prekarität, Katastrophe und Zerfall, blind für Lösungsansätze und die Zukunft machen. Mit der Denkfigur des Scheiterns soll dieser Frage mehr Bewusstsein zukommen und anstatt Krisen und deren Auswirkungen auf Bestehendes immer wieder neu zu beschreiben, zu analysieren und im Krisenhaften zu verharren, das Fehlschlagen und das Brüchigwerden zugelassen werden und so Fluchtlinien einer Zukünftigkeit und deren Potentialität nachgespürt werden.

„CfP „Szenarien des Scheiterns – Theaters of Failure“, SoSe 2019, Interdisziplinäre Ringvorlesung, Universität Rostock (Frist: 30.11.2018)“ weiterlesen