Tagungsankündigung „Arbeitskonflikte und Gender“ im März 2019

Liebe Kolleginnen,

ich würde mich freuen, wenn Ihr die nachfolgende Info über Mailingliste (Ankündigungen der Mitglieder) verbreiten könntet!

Danke & Gruß,
Annette Henninger

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Vom am 21./22.3.2019 findet in Nürnberg die interdisziplinäre Tagung „Arbeitskonflikte und Gender“ statt. Wir waren sehr erfreut über die große Resonanz auf unseren Call for Papers und konnten auf dieser Basis ein spannendes Programm zusammenstellen, das aktuelle und historische Perspektiven auf individuelle und kollektive Arbeitskonflikte vereint. Ein Schwerpunkt der Einreichungen lag bei Arbeitskonflikten in Dienstleistungs- und Sorgebereichen (Care); weitere thematische Schwerpunkte sind Streik und Gender, Genderkämpfe in Gewerkschaften und transnationale Perspektiven. Das Programm der Tagung ist dem beigefügten Flyer zu entnehmen.

Für die Organistor*innen,
Annette Henninger

Call for Papers «Genre, langue et politique. Le langage non sexiste en débat» / Appel à articles pour les cahiers du genre

Liebe Kolleg_innen,
 
zwei Kolleginnen aus Frankreich, Dr. Gwenaëlle Perrier und Dr. Marie Loison-Leruste von der Universität Paris 13, Sorbonne Paris Cité, gestalten als Herausgeberinnen eine Ausgabe der Zeitschrift „Les Cahiers du genre“ zum Thema „Geschlecht, Sprache, Politik. Debatten um nicht-sexistische (diskriminierungsfreie/geschlechtergerechte) Sprache“. Beiträge aus anderen Ländern und Sprachräumen (als Frankreich) sind explizit erwünscht, auch wenn die Publikationssprache Französisch ist.
 
Ich möchte Sie/Euch daher bitten, den beigefügten Call in den nächsten Newsletter der FG Gender aufzunehmen und ihn somit an mögliche Interessierte zu verbreiten. Einsendeschluss für Beitragsvorschläge ist der 4. März 2019.
 
Vielen Dank und herzliche Grüße
Jutta Hergenhan
 
Dr. Jutta Hergenhan
 
Wissenschaftliche Geschäftsführerin
Zentrum für Medien und Interaktivität
Justus-Liebig-Universität Gießen
Ludwigstraße 34
35390 Gießen
Tel.: + 49 641 99 16381

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CfP „Quo vadis Feminist STS?“ , 13./14.6.2019, TU Berlin

Liebe Kolleg*innen,
anbei der CfP für ein gemeinsames Symposium der Sektionen Frauen- und Geschlechterforschung und Wissenschafts- und Technikforschung in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) am 13./14.6.2019 an der TU Berlin.
Für freuen uns über Einreichungen von Abstracts aus dem Mitgliederkreis der FG Gender.
Herzliche Grüße,
Mike Laufenberg
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Call for Papers
Quo vadis Feminist STS? – Genealogien, Herausforderungen und Visionen feministischer Wissenschafts- und Technikforschung
 
Gemeinsames Symposium der SektionenFrauenund Geschlechterforschung“ und „Wissenschafts- und Technikforschung“ der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS)
13./14. Juni 2019, Technische Universität Berlin
Von den 1970er Jahren bis heute hat sich die feministische Wissenschafts- und Technikforschung zu einem enorm vielseitigen und produktiven Forschungsfeld innerhalb und quer zu den Arbeitsgebieten der Geschlechterforschung und der Science and Technology Studies entwickelt. Die zur Anwendung kommenden Theorien, Methoden und Konzepte sind hierbei so heterogen wie die Forschungsgegenstände. Beispielsweise befassen sich Feminist STS mit Wechselwirkungen zwischen Geschlechter- und Wissensordnungen, mit der Ko-Produktion von Wissenschaft, Technik und sozialen Differenzkategorien (Geschlecht, Race, Dis/Ability, Sexualität etc.), aber auch mit dem De-Gendering von technischen Artefakten. Sie untersuchen die Wechselbeziehungen zwischen Wissenschaft, Technik und Gesellschaft im Lichte sozialer Macht- und Herrschaftsverhältnisse und analysieren die Rolle von wissenschaftlichen Praktiken und Technologien für (neue) Formen der Subjektivierung, Materialisierung und Verkörperung. Zudem rückt die feministische Wissenschafts- und Technikforschung Fragen der Ethik, Verantwortung und sozialen wie ökologischen Gerechtigkeit ins Zentrum ihrer Auseinandersetzung. Feminist STS bilden hierbei kein geschlossenes, disziplinär abgrenzbares Feld, sondern gehen Verbindungen mit weiteren Disziplinen und Forschungsfeldern ein (z.B. Postcolonial, Queer, Trans*, Disability Studies; soziologische, philosophische, anthropologische, polit-ökonomische und historische Perspektiven auf Wissenschaft, Technik und Gesellschaft).

„CfP „Quo vadis Feminist STS?“ , 13./14.6.2019, TU Berlin“ weiterlesen

Dissertation von Arn Sauer: Equality Governance via Policy Analysis?

Equality Governance via Policy Analysis?

The Implementation of Gender Impact Assessment in the European Union and Gender-based Analysis in Canada

Gender impact assessment has been both celebrated as a beacon of hope for the cause of gender equality and criticised as being ineffectual. More than 20 years of gender mainstreaming have demonstrated that equality governance with and through impact assessment is an intersectional and still evolving process.

Arn T. Sauer’s study examines the instruments of gendered policy analysis and the conditions under which they are being used by the Canadian federal government and the European Commission. Interviews with experts from public administration and instrument designers as well as document analyses reveal benefits and challenges and show that the success of equality governance depends upon whether knowledge about gendered policy and appropriate administrative practices are embedded, embodied and entrenched in public administration.

Erschienen im transcript Verlag: https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-4376-3/equality-governance-via-policy-analysis/

Open Access Zugang: https://www.transcript-verlag.de/media/pdf/g0/4c/e3/oa9783839443767.pdf

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Arn Sauer

Ausschreibung W3 Interdisziplinäre Frauen*- und Geschlechterforschung TU Berlin (Frist: 25.1.2019)

An der Technischen Universität Berlin, Fakultät I – Geistes- und
Bildungswissenschaften, ist am Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung eine  Universitätsprofessur – BesGr. W3 für das Fachgebiet „Interdisziplinäre Frauen*- und Geschlechterforschung“ zu besetzen.

PDF in Deutsch | PDF in English

Die Professur wird unter dem Vorbehalt der Mittelbewilligung sowie des
Einvernehmens ausgeschrieben und wird finanziert durch das Professorinnenprogramm des Bundes und der Länder zur Förderung der Gleichstellung von Männern und Frauen in Wissenschaft und Forschung.

Fakultät I
Kennziffer: I-702/18 (besetzbar ab 01.10.2019 / unbefristet / Bewerbungsfristende 25.01.2019)

Aufgabenbeschreibung:

Die/der zukünftige Stelleninhaber/in soll das Fachgebiet „Interdisziplinäre Frauen*- und Geschlechterforschung“ vertreten. Am ZIFG wird Geschlechterforschung verstanden und gelehrt als „Kritische Ontologie der Gegenwart“, die sich besonders mit gesellschaftlichen
Transformationsprozessen im Dreieck von Macht – Wissen – Subjekt befasst. Erwartet werden daher grundlagentheoretische Forschungsleistungen auf dem Feld der intersektionalen Gender Studies. „Ausschreibung W3 Interdisziplinäre Frauen*- und Geschlechterforschung TU Berlin (Frist: 25.1.2019)“ weiterlesen

Eltern gesucht! Umfrage zu mathematisch-naturwissenschaftlichen Interessen von Kindern

Liebe Kolleg*innen, liebe Interessierte,

gern leite ich die folgende Umfrage zu mathematisch-naturwissenschaftlichen Interessen von Kindern weiter. Gesucht sind Eltern von Kindern im schulpflichtigen Alter. Das Anschreiben mit den erforderlichen Informationen findet sich im Anhang, direkt zur Umfrage geht es hier: https://ww2.unipark.de/uc/InvestMINT/8588/ .

Liebe Grüße und alles Gute im neuen Jahr!
Heinz / Heinz-Jürgen Voß

CfP: Muße und Körper, Univ. Freiburg (Deadline: 28.02.2019)

Call for Papers

„Muße und Körper“ ‑ Tagung des SFB 1015 „Muße

In Kooperation mit dem SFB 948 „Helden ‑ Heroisierungen ‑ Heroismen“

14.‑16. Oktober 2019, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Erlebnisse von Muße hängen stark mit leiblichen Empfindungen und körperlicher Erfahrung zusammen. Bestimmte Körpertechniken ‑ ob es das Flanieren ist, eine Meditationsübung oder schlicht das Verharren im Raum ‑ sind oft als Wege zur Muße beschrieben worden, während andere eher als mußehinderlich gelten. Stellt sich Muße ein, wird sie aber erstaunlich häufig ohne weiteren Bezug auf den Körper beschrieben: Gedanken schweifen, die Aufmerksamkeit verändert sich, Kritik und Erkenntnis werden möglich.

Vor diesem Hintergrund stellt die interdisziplinäre Tagung des Sonderforschungsbereichs 1015 „Muße“ den Zusammenhang von Muße und Körperlichkeit in den Mittelpunkt und versucht, ihr Verhältnis genauer zu bestimmen. Wir verfolgen mit der Tagung das Ziel, empirische Beispiele des Zusammenhangs von Körper und Muße zu diskutieren, Theorien zu Muße und Körper zu entwickeln und in einen Austausch über Methoden der Erforschung des Themas zu kommen. Die einzelnen Beiträge können sich in einem dieser Felder verorten, sollten dabei aber anschlussfähig für die anderen Felder bleiben. Ein besonderes Anliegen der Tagung ist es, den Dialog zwischen geistes-, sozial- und kognitionswissenschaftlichen Ansätzen auf Leib und Körper zu fördern. Dieser Dialog zum Thema der Körperlichkeit besitzt auch für einen weiteren an der Universität Freiburg angesiedelten Sonderforschungsbereich (948) zu „Helden ‑ Heroisierungen ‑ Heroismen“ Relevanz. Die Tagung soll einen Raum bieten, die entsprechenden, vor allem methodisch performativen Leitfragen der Verbünde im interdisziplinären Austausch zu vertiefen. „CfP: Muße und Körper, Univ. Freiburg (Deadline: 28.02.2019)“ weiterlesen

CfP Zeitschrift GENDER: Offener Teil

Liebe Kolleg_innen,

gerne möchten wir Sie gezielt auf den Offenen Teil der Zeitschrift GENDER aufmerksam machen und zu Beitragseinreichungen einladen (siehe PDF).

Jede Ausgabe der Zeitschrift GENDER steht unter einem eigenen thematischen Schwerpunkt, für den über einen Call for Papers Abstracts eingeworben werden. Dabei wird jedoch leider oft übersehen, dass auch für den Offenen Teil der GENDER Einreichungen jederzeit möglich und sehr willkommen sind – unabhängig von den einzelnen Schwerpunkten und aus unterschiedlichsten Disziplinen.

Wir freuen uns daher über vielfältige Aufsatzangebote, in denen Sie sich aus theoretischer oder empirischer Perspektive mit den Geschlechterverhältnissen in verschiedenen gesellschaftlichen und kulturellen Bereichen auseinandersetzen. Ein breites Spektrum an Themen und disziplinären Zugängen ist dabei ausdrücklich erwünscht!

Für den Offenen Teil arbeiten wir nicht mit Abstracts, daher bitten wir Sie darum, vollständige Beiträge mit einer Länge von maximal 50 000 Zeichen einzureichen. Hinweise zur Einreichung und unsere Manuskripthinweise finden Sie unter: www.gender-zeitschrift.de. Selbstverständlich durchlaufen alle Aufsätze einen Begutachtungsprozess im Doppelblindverfahren.

Gerne können Sie den Call an Interessierte weiterleiten und ihn in Ihren Netzwerken bekannt machen. Vielen Dank!

Sprechen Sie uns an und werden Sie Autor_innen der Zeitschrift GENDER – die Redaktion erreichen Sie unter: redaktion@gender-zeitschrift.de

Mit freundlichen Grüßen

Ihre GENDER-Redaktion

P. S. Reichen Sie Ihren Aufsatz für die nächste Redaktionskonferenz bitte bis zum 20. Januar 2019 ein.

GEW-Workshop Wissenschaft im Visier von „Antifeminismus“, 19./20. Februar 2019 Kassel

Liebe Kolleg*innen,

wir veranstalten, gemeinsam mit dem Vorstandsbereich Hochschule und Forschung, am 19./20. Februar 2019 einen zweitägigen GEW-Workshop „Wissenschaft im Visier von Antifeminismus. Angriffe auf Geschlechterforschung, Gender Studies und Gleichstellung“. Über die Auswirkungen von Antifeminismus und mögliche Gegenstrategien auf individueller wie struktureller Ebene möchten wir mit den Teilnehmenden ins Gespräch kommen.

Wir laden Euch herzlich zu dem Workshop ein! Rechtspopulismus und Antifeminismus stehen in allen GEW-Gremien immer wieder auf der Tagesordnung. Der Workshop ist für hochschulpolitisch Aktive in den unterschiedlichen GEW-Arbeitszusammenhängen offen. Zusammen möchten wir analysieren, wie es um die Situation von Gender Studies in (Ost-)Europa und in Deutschland bestellt ist. Wir wollen darüber sprechen, wie wir Alltagssituationen erlebten, in denen uns antifeministische Äußerungen begegnet sind. Aber auch die Handlungsmöglichkeiten sollen gestärkt werden: Es geht darum, sich Handlungsoptionen zu erarbeiten. Nicht zuletzt wollen wir uns untereinander vernetzen, um Antifeminismus in der Wissenschaft entgegentreten zu können.

GEW-Workshop: Wissenschaft im Visier von „Antifeminismus“
Angriffe auf Geschlechterforschung, Gender Studies und Gleichstellung
Dienstag 19. Februar 2019 ab 10.30 Uhr
bis Mittwoch 20. Februar 2019, circa 13.00 Uhr
Hotel Gude GmbH & Co. KG, Frankfurter Str. 299, 34134 Kassel

Bitte leitet die Einladung auch an Kolleg*innen in Euren Verteilern und Interessierte weiter.

Das ausführliche Programm mit Informationen zum Anmeldeverfahren (Anmeldeschluss: 4. Januar 2019) findet Ihr im Anhang. Kinderbetreuung organisieren wir gerne auf Anfrage.
Nachfragen richtet bitte an Nicole Wilde (sekretariat.frauenpolitik@gew.de).

Mit freundlichen Grüßen

Frauke Gützkow und Andreas Keller

 

Frauke Gützkow

Mitglied des Geschäftsführenden Vorstands

der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)

Reifenberger Straße 21

60489 Frankfurt/Main

Tel.: 069/78973-305

Fax: 069/78973103

Mobil: 0160 97035827

www.gew.de

Workshop Gender Pay Gap, 25.1.2019 BTU Cottbus-Senftenberg

Liebe Kolleg_innen,

anbei der Hinweis auf eine Veranstaltung zum Gender Pay Gap am 25.1.2019 an der BTU Cottbus-Senftenberg.

https://www.b-tu.de/news/artikel/14858-der-lehrstuhl-veranstaltet-workshop-gleicher-lohn-fuer

Viele Grüße,

Alexandra Scheele

 

Aktuelle Veröffentlichungen:
Alexandra Scheele/Stefanie Wöhl (Hrsg.): Feminismus und Marxismus. Weinheim und Basel: Beltz Juventa 2018
Alexandra Scheele/Stefanie Wöhl: Feminism Confronts Marxism. In: Global Dialogue. Vol. 8. Issue 1, April 2018, pp. 36-37
http://globaldialogue.isa-sociology.org/wp-content/uploads/2018/03/v8i1-english.pdf

PD Dr. Alexandra Scheele
Vertretung der Professur für Arbeits- und Wirtschaftssoziologie
Fakultät für Soziologie
Universität Bielefeld
Postfach 10 01 31
D-33501 Bielefeld