Tagung: Verunsicherungen und Herausforderungen: Strategien im Umgang mit Rechtsextremismus in Hochschule und Profession

Liebe Kolleg*innen,
hiermit möchten wir Euch zur gemeinsamen Arbeitstagung der Fachgruppen „Gender“ und „Migration, Rassismus- und Antisemitismuskritik“ der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA) einladen:
Verunsicherungen und Herausforderungen: Strategien im Umgang mit Rechtsextremismus in Hochschule und Profession
vom 28.-29.03.2019 an der BTU Cottbus-Senftenberg.
Wir haben diese Tagung bewusst als Arbeitstagung für Hochschulangehörige konzipiert. Ziel ist es, neben Austausch und Diskussionen konkrete Handreichungen zu entwickeln zum Umgang mit Rechtsextremismus an Hochschulen. Es sind noch Restplätze frei!
Beste Grüße
Gudrun Ehlert, Sina Motzek-Öz, Heike Radvan, Barbara Schäuble, Barbara Thiessen

Veranstaltung Gleichstellungspolitik in Europa , 7. März 2019, Bonn, Vorabend Internationaler Frauentag

SAVE THE DATE

Veranstaltung anlässlich des Internationalen Frauentages
Gleichstellungspolitik in Europa – Nur auf dem Papier ist nicht genug

7. März 2019, 17.00 Uhr
Friedrich-Ebert-Stiftung Bonn, Godesberger Allee 149

1919 durften Frauen in Deutschland das erste Mal wählen und gewählt werden. Damals, Anfang des 20. Jahrhunderts, und insbesondere nach dem Ersten Weltkrieg 1918, wurden in vielen Ländern Europas das Frauenwahlrecht eingeführt.
Einhundert Jahre später ist die Gleichstellung und Gleichberechtigung von
Frauen und Männern in den Ländern der EU immer noch nicht erreicht, obwohl gleiche Rechte in den Gesetzen verbrieft ist. Aber Gewalt und Sexismus gegen Frauen ist an der Tagesordnung, ungleiche Bezahlung noch immer Thema, Abtreibung wieder Thema, ungleiche Verteilung der Care-Arbeit der geschlechterspezifischen Rollenverteilung geschuldet, und ein ungenügender Anteil von Frauen in politischen Ämtern oder in Führungspositionen der Wirtschaft Normalität.
Im Mai 2019 stehen die Europa-Wahlen an. Wie steht es um die
Gleichberechtigung in Europa 2019? Wie gleichberechtigt sind Frauen in den Ländern der europäischen Union? Kann der Feminismus Europa retten?
Im letzten Jahr sind in Spanien am 8. März über 5 Millionen Menschen auf die Straße gegangen, Frauen haben Erwerbs- und/oder Sorgearbeit niedergelegt und Universitäten und Schulen blockiert. Dieser feministische Streik hat es geschafft, das Land teilweise lahmzulegen Auch in anderen Ländern, u.a. in Polen riefen Frauen* zum Streik auf. „Veranstaltung Gleichstellungspolitik in Europa , 7. März 2019, Bonn, Vorabend Internationaler Frauentag“ weiterlesen

Neue Ausgabe in Vorbereitung: IZGOnZeit (Bielefeld)

Liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren,

eine neue Ausgabe der Onlinezeitschrift des Interdisziplinären Zentrums für Geschlechterforschung (IZG) befindet sich in Vorbereitung. Wir möchten Sie bitten, sich daran zu beteiligen!

IZGOnZeit bietet eine Plattform zur Veröffentlichung wissenschaftlicher Beiträge sowie aktueller Informationen über Aktivitäten und praxisorientierte Entwicklungen im Bereich der Geschlechterforschung an der Universität Bielefeld und darüber hinaus. Hier gibt es zudem Raum für Beiträge mit Bezug zur Gleichstellungsarbeit. „Neue Ausgabe in Vorbereitung: IZGOnZeit (Bielefeld)“ weiterlesen

Follow Up-Studie zur Entwicklung der OP-Zahlen bei intergeschlechtlichen Kindern

Normangleichende Genitaloperationen an intergeschlechtlichen Kindern gehen weiter –

Follow Up-Studie zur Entwicklung der OP-Zahlen erschienen

Wenn Kinder mit „uneindeutig“ erscheinenden Geschlechtsorganen auf die Welt kommen, sind die­se schnellstmöglich chirurgisch an die männliche oder weibliche Norm anzupassen – so haben es Generationen von Ärzt*innen gelernt. Dass in einigen deutschen Krankenhäusern immer noch nor­mangleichende Operationen durchgeführt werden, obwohl die medizinischen Leitlinien inzwischen von solchen Eingriffen abraten, darauf lässt eine aktuelle wissenschaftliche Auswertung der Kran­kenhausstatistik des Bundes schließen. Unter dem Titel „Häufigkeit normangleichender Operatio­nen ‚uneindeutiger‘ Genitalien im Kindesalter“ haben die Wissenschaftler*innen Dr. Josch Hoenes, Dr. Eugen Januschke und Dr. Ulrike Klöppel ein Follow Up zu einer ersten, 2016 von Klöppel pu­blizierten Studie vorgelegt. Auftraggeberin der aktuellen Studie ist erneut die Ruhr-Universität Bo­chum (Lehrstuhl für Gender Studies, Professor Katja Sabisch). Die Ergebnisse der vom Bundesmi­nisterium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) geförderten Forschung sind am 1. Februar 2019 auf den Webseiten der Universität Bochum veröffentlicht worden.

Link zur Studie:

https://omp.ub.rub.de/index.php/RUB/catalog/book/113

Pressemitteilung der Organisation Intersex International Deutschland:

https://oiigermany.org/weiterhin-uneingewilligte-genitaloperationen-an-intergeschlechtlichen-kindern-in-deutschland-follow-up-studie-zur-entwicklung-der-op-zahlen-erschienen/

Erste Presseartikel:

https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/queerspiegel/intersexualitaet-ohne-einwilligung-operiert/23946560.html

https://www.buzzfeed.com/de/julianeloeffler/intersexuelle-kinder-operationen-deutschland-divers

Call der Zeitschrift „Der pädagogische Blick“ zum Thema „Gender in Hochschule und Erwachsenenbildung“

Liebe Kolleg*innen,
für das Themenheft 1/2020 „Gender in Hochschule und Erwachsenenbildung“ der Zeitschrift „Der Pädagogische Blick“ rufen wir zur Einreichung von theoretischen und empirischen Beiträgen auf, die sich Fragen, dem Umgang mit und Debatten zur Genderthematik im Feld von Hochschule/Hochschuldidaktik und von Erwachsenenbildung widmen. Berichte und Ausführungen von Praxisprojekten aus Weiterbildung und Wissenschaft sind ebenfalls zur Einreichung aufgefordert.
Einreichungen bitte bis spätestens 30.06.2019 | Call for Papers als PDF hier
Herausgeber des Themenheftes 1/2020 der Zeitschrift „Der Pädagogische Blick“:
Prof. Dr. Melanie Kubandt und Prof. Dr. Julia Schütz
Kontakt: melanie.kubandt@uni-vechta.de und julia.schuetz@fernuni-hagen.de

Mit freundlichen Grüßen

Melanie Kubandt

Prof. Dr. Melanie Kubandt
Juniorprofessorin für Gender und Bildung
Fakultät I – Bildungs- und Gesellschaftswissenschaften
Erziehungswissenschaften
Neuer Markt 16
Raum Y 137 (Katasteramt)
D-49377 Vechta
Fon +49. (0) 4441.15 784
E-Mail  melanie.kubandt@uni-vechta.de
Internet  https://www.uni-vechta.de

Vernissage und Vortrag ‚Inter* als soziale Kategorie‘

31.3. 19h Vernissage und Vortrag im Sonntags-Club e.V.

Greifenhagener Straße 28; 10437 Berlin

Intergeschlechtliche Menschen erfahren in Deutschland Menschenrechtsverletzungen und Diskriminierung. In der Ausstellung werden individuelle Erfahrungen und Wünsche nach politischen und gesellschaftlichen Veränderungen portraitiert. Queer Amnesty Berlin und der Sonntags-Club e.V. laden zur Vernissage ein.

Vortrag von Dr._in Joris A. Gregor : ‚Inter* als soziale Kategorie‘: Joris A. Gregor erklärt, wie es zum heutigen Umgang mit Inter*personen gekommen ist, bezieht sich dabei auf die heutige Behandlungspraxis und erläuert, wie das kulturelle System der Zweigeschlechtlichkeit gleichzeitig die Unsichtbarmachung von Inter*körpern bedingt und benötigt.

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Dr. Kim Scheunemann

Sonntags-Club e.V.

Greifenhagener Straße 28

10437 Berlin

Artikelhinweis

Liebe Kolleg*innen,

da wieder eine gegen mich gerichtete Verleumdung die Runde macht, möchte ich gern den Aufsatz, aus dem dabei entstellend zitiert wird, hiermit komplett zur Kenntnis geben: https://heinzjuergenvoss.de/wp-content/uploads/2018/06/Voss_in_Die_andere_Fakultaet.pdf . Der Aufsatz, der wie zahlreiche meiner Artikel online verfügbar ist, darf gern weitergegeben werden. Für Fragen erreichen Sie und erreicht ihr mich gern.

Herzliche Grüße
Heinz-Jürgen Voß / Heinz

CfP: Categories in Flux Continuity and/or Change?

CALL FOR PAPERS
Categories in Flux
Continuity and/or Change?

Internationale Konferenz
Eberhard Karls Universität Tübingen
9. -11. Oktober 2019

ENGLISH VERSION

Deadline für Abstracts: 31. März 2019

Kontakt: categoriesinflux@mail.de (Patrick Bresemann und Hanne Roth)

„The sheer ability and staying power of the idea that male and female psychologies are inhe-rently different can’t help but impress,“ konstatiert Cordelia Fine mit Blick auf einen Teilbe-reich neurowissenschaftlicher Forschung, der eine binäre Geschlechterordnung legitimiert und sich aktuell neuer Beliebtheit erfreut. Während in den 1990er und frühen 2000er Jahren eine Vielzahl von Autor*innen gegen die Annahme anschrieben, dass Männer und Frauen fundamental unterschiedliche Wesen seien, und trotz Anzeichen einer zunehmenden Öffnung der Gesellschaft für Lebensentwürfe, Partnerschafts- und Elternschaftsmodelle abseits der Norm, scheinen aktuell ‚traditionelle‘ Geschlechterrollen wieder an Bedeutung zu gewinnen. Aber ist das tatsächlich der Fall? Andere Stimmen betonen die enormen progressiven Veränderungen, die sich in den letzten Jahren ereignet haben: So spricht Margarete Stokowski von den „letzten Tagen des Patriarchats“ und dessen letztem Aufbäumen. Jonas Schaible betrachtet den vermeintlichen aktuellen ‚Rechtsruck‘ als ein auf einen lautstarken rechten Rand begrenztes Phänomen, während der Großteil der Gesellschaft „pluraler, liberaler und selbstverständlich diverser“ werde.

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CfP: Best Publication Award Gender & Medien 2019

Call for Papers
Best Publication Award Gender & Medien 2019

In der Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Gender und Medien ergeben sich grundlegende Fragestellungen medienwissenschaftlicher Forschung. Dabei geht es zum einen um die politische Rolle, die soziale Funktion und die kulturelle Bedeutung von Medien und Medientechniken im Verhältnis zu den in komplexe Machtverhältnisse eingelagerten Konstruktionsweisen von Geschlecht und seinen Interdependenzen mit Sexualität, Race, Klasse, Dis-/Ability und anderen Differenzkategorien. Zum anderen werden die ästhetische Erfahrung von audiovisuellen Re/Präsentationen und die geschlechtliche Codierung materiell-diskursiver Interferenzen adressiert. Die medienwissenschaftlichen Ansätze stellen sich dabei so vielfältig dar wie es die Diversität und Komplexität von Differenz- und Konstitutionsprozessen in und durch mediale Verfahren erfordern. Es werden sowohl Theorien und Methoden entwickelt, um wissenshistorische wie -theoretische Prämissen zu untersuchen, als auch neue Forschungsfragen und -felder generiert.

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Merseburg: Fortbildungskurs zu sexueller Bildung für Fachkräfte im Bereich der Behindertenhilfe sowie für Eltern und Betreuer*innen

Liebe Kolleg*innen, liebe Interessierte,

gern weise ich auf unseren Fortbildungskurs zu „Sexualität und Behinderung“ hin, der in Zusammenarbeit mit internationalen Partner*innen entstanden ist (Projekt: https://www.traseproject.com/ ). Der deutschsprachige Durchgang startet im September 2019. Die erforderlichen Informationen finden Sie hier: https://www.hs-merseburg.de/hochschule/information/veranstaltungen/details/veranstaltung/trase-training-in-sexual-education-for-people-with-disabilities-148/ . Der Kurs ist kostenpflichtig – über ggf. mögliche Fördermöglichkeiten gibt Fr. Bergner Auskunft. Der Kurs kann auch als Inhouse-Schulung gebucht werden.

Für Fragen erreichen Sie und erreicht ihr mich gern,

herzliche Grüße
Heinz-Jürgen Voß