CfP: Queere Zukünfte Öffnung und Schließung von Möglichkeits(t)räumen

CALL FOR PAPERS

der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung der Deutschen Gesellschaft für Soziologie
in Kooperation mit ihrer AG Queer

zur Session „Felder der Transformation‘“

der 2. Regionalkonferenz der Deutschen Gesellschaft für Soziologie

„Great Transformation. Die Zukunft moderner Gesellschaften“

23.-27.9.2019 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena

 

Queere Zukünfte

Öffnung und Schließung von Möglichkeits(t)räumen

voraussichtliches Datum der Session: 25.9.2019

 

Diagnosen posttraditionaler Gesellschaftsordnungen konvergieren vielfach um Thesen der Freisetzung. Chancen der Realisierung singulärer Subjektivität und einer selbstbestimmten Lebensführung, die Ausbildung vielfältiger Werthaltungen, die Entstehung eines „Raums für sich selbst“‘ und die Ausübung nonkonformer Praxen erscheinen an den Übergängen von Normierung zu Normalisierung, in der Aufweichung multipler Klassenstrukturen und während der Entgrenzung von Leben und Arbeit. Faktische oder vorgebliche Freiheitsgewinne sind dabei zugleich in Beziehung zu setzen zu individualisierten Anforderungen der Selbstgestaltung, Selbstoptimierung und Selbstregierung. Damit einher gehen Formen der Lebensführung, die auf mehr oder weniger subtile Weise Demarkationslinien des richtigen, des falschen und des unwürdigen Lebens installieren und Produktion wie Reproduktion mit kapitalistischen, zweigeschlechtlichen, heteronormativen, rassifizierenden und/oder klassenförmigen Funktionslogiken verbinden.

„CfP: Queere Zukünfte Öffnung und Schließung von Möglichkeits(t)räumen“ weiterlesen

Veröffentlichung: Frauenhauskinder und ihr Weg ins Leben (Angelika Henschel)

Liebe Kolleg*innen,

im Anhang befindet sich der Flyer für mein aktuelles Buch, das im April bei Budrich erscheinen wird. Es handelt sich um eine Pilotstudie, in der Mädchen und Jungen, die ehemals in einem Frauenhaus lebten und heute als Erwachsene retrospektiv über ihre Gewalterfahrungen, ihren Frauenhausaufenthalt und ihren weiteren Lebensweg berichteten.Die Auswertung der strukturierten Interviews geben tiefe Einsichten über das Erleben der Kinder im Frauenhaus und zeigen pädagogische und politische Notwendigkeiten zur Verbesserung ihrer Situation und zur Unterstützung auf.

Im Voraus herzlichen Dank und

freundliche Grüße

Angelika Henschel

Prof. Dr. Angelika Henschel
Fakultät Bildung
Leiterin des Instituts Sozialarbeit und Sozialpädagogik; C.1.321
LEUPHANA
Universität Lüneburg
Universitätsallee 1
21335 Lüneburg
Tel.:   04131/677-2370
Fax:    04131/677-1633
E-Mail: henschel@uni.leuphana.de
Web:    www.leuphana.de/institute/ifsp.html
       www.leuphana.de/netzwerg
       www.leuphana.de/kompaedenz-potenzial

CfP // Inklusion und Intersektionalität in institutionellen Bildungskontexten

Call for Papers der Zeitschrift GENDER

Inklusion und Intersektionalität in institutionellen Bildungskontexten (Heft 3/2020)

Inklusion und Intersektionalität gewinnen als Konzepte in der Bildungs- und Geschlechterforschung seit Jahren an Bedeutung. Sie sind in ihren wechselseitigen Bezugnahmen bisher jedoch noch unzulänglich erforscht und wenig theoretisch durchdrungen. Das geplante Heft zielt darauf ab, Impulse für die Bearbeitung dieses Desiderats zu liefern und diesbezügliche sozial-, bildungs- und kulturwissenschaftliche Diskurse zu eröffnen.

Herausgeberinnen sind Prof. Dr. Sina Köhler, Dr. Meike Penkwitt und Prof. Dr. Anne Schlüter.
Wir laden herzlich zur Einreichung eines Abstracts bis zum 24.03.2019 ein!
Der vollständige Call (auf Deutsch und Englisch) findet sich im Anhang und unter

www.gender-zeitschrift.de/index.php?id=call-for-papers-gz

______________________________________________

GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft.

„CfP // Inklusion und Intersektionalität in institutionellen Bildungskontexten“ weiterlesen

Eine polemische Anleitung für Journalist*innen für die Berichterstattung zum Thema Intergeschlechtlichkeit

Hallo,

für Sie und euch zur Info:
Vorhin ist auf queer.de von mir eine polemische Anleitung für
Journalist*innen zur Berichterstattung über das Thema
Intergeschlechtlichkeit erschienen:
https://www.queer.de/detail.php?article_id=32783
bzw.: https://twitter.com/HechlerAndreas/status/1086637020137570304
Ich schicke diese Mail an einige Leute, die mit dem Thema befasst sind,
vielleicht interessiert es Sie/dich.

Ich freue mich über Feedback und natürlich auch, wenn das geteilt wird.

Herzliche Grüße,
Andreas Hechler

Andreas Hechler
Dissens – Institut für Bildung und Forschung
Allee der Kosmonauten 67
12681 Berlin
andreas.hechler@dissens.de
@hechlerandreas
http://dissens.de/
www.facebook.com/dissens.de

Umfrage zu Sexueller Bildung/Sexualpädagogik in der Lehramtsausbildung und der Fortbildung für tätige Lehrkräfte

Liebe Kolleg*innen, liebe Studierende, liebe Interessierte,

gern möchte ich Sie und euch um Unterstützung in einem Forschungsprojekt bitten: Wir entwickeln aktuell Angebote für die Aus-, Fort- und Weiterbildung zu Sexueller Bildung und zur Prävention sexualisierter Gewalt für Studiengänge auf Lehramt – und evaluieren dafür über eine Online-Erhebung die Bedarfe. „Wir“, das ist das vom BMBF geförderte Projekt „Sexuelle Bildung für das Lehramt“, das an der Universität Leipzig und der Hochschule Merseburg angesiedelt ist. Die Bedarfe erheben wir bei Lehrkräften und Lehramtsstudierenden.

Daher möchten wir sehr gern Lehrkräfte und Lehramtsstudierende um Teilnahme an der Befragung bitten.

Darüber hinaus bitten wir sehr um Weiterleitung der Befragung an möglicherweise interessierte Personen (oder Verteiler).

Ausführliche Informationen im Folgenden und unter dem Link zur Online-Befragung: http://limesurvey.hs-merseburg.de/index.php/942237 .

Ich und wir danken herzlich für Ihre und eure Unterstützung!

Freundliche Grüße
Heinz-Jürgen Voß

Umfrage zu Sexueller Bildung/Sexualpädagogik in der Lehramtsausbildung und der Fortbildung für tätige Lehrkräfte

„Umfrage zu Sexueller Bildung/Sexualpädagogik in der Lehramtsausbildung und der Fortbildung für tätige Lehrkräfte“ weiterlesen

Tagungsankündigung „Arbeitskonflikte und Gender“ im März 2019

Liebe Kolleginnen,

ich würde mich freuen, wenn Ihr die nachfolgende Info über Mailingliste (Ankündigungen der Mitglieder) verbreiten könntet!

Danke & Gruß,
Annette Henninger

##########

Vom am 21./22.3.2019 findet in Nürnberg die interdisziplinäre Tagung „Arbeitskonflikte und Gender“ statt. Wir waren sehr erfreut über die große Resonanz auf unseren Call for Papers und konnten auf dieser Basis ein spannendes Programm zusammenstellen, das aktuelle und historische Perspektiven auf individuelle und kollektive Arbeitskonflikte vereint. Ein Schwerpunkt der Einreichungen lag bei Arbeitskonflikten in Dienstleistungs- und Sorgebereichen (Care); weitere thematische Schwerpunkte sind Streik und Gender, Genderkämpfe in Gewerkschaften und transnationale Perspektiven. Das Programm der Tagung ist dem beigefügten Flyer zu entnehmen.

Für die Organistor*innen,
Annette Henninger

Call for Papers «Genre, langue et politique. Le langage non sexiste en débat» / Appel à articles pour les cahiers du genre

Liebe Kolleg_innen,
 
zwei Kolleginnen aus Frankreich, Dr. Gwenaëlle Perrier und Dr. Marie Loison-Leruste von der Universität Paris 13, Sorbonne Paris Cité, gestalten als Herausgeberinnen eine Ausgabe der Zeitschrift „Les Cahiers du genre“ zum Thema „Geschlecht, Sprache, Politik. Debatten um nicht-sexistische (diskriminierungsfreie/geschlechtergerechte) Sprache“. Beiträge aus anderen Ländern und Sprachräumen (als Frankreich) sind explizit erwünscht, auch wenn die Publikationssprache Französisch ist.
 
Ich möchte Sie/Euch daher bitten, den beigefügten Call in den nächsten Newsletter der FG Gender aufzunehmen und ihn somit an mögliche Interessierte zu verbreiten. Einsendeschluss für Beitragsvorschläge ist der 4. März 2019.
 
Vielen Dank und herzliche Grüße
Jutta Hergenhan
 
Dr. Jutta Hergenhan
 
Wissenschaftliche Geschäftsführerin
Zentrum für Medien und Interaktivität
Justus-Liebig-Universität Gießen
Ludwigstraße 34
35390 Gießen
Tel.: + 49 641 99 16381

„Call for Papers «Genre, langue et politique. Le langage non sexiste en débat» / Appel à articles pour les cahiers du genre“ weiterlesen

CfP „Quo vadis Feminist STS?“ , 13./14.6.2019, TU Berlin

Liebe Kolleg*innen,
anbei der CfP für ein gemeinsames Symposium der Sektionen Frauen- und Geschlechterforschung und Wissenschafts- und Technikforschung in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) am 13./14.6.2019 an der TU Berlin.
Für freuen uns über Einreichungen von Abstracts aus dem Mitgliederkreis der FG Gender.
Herzliche Grüße,
Mike Laufenberg
**********
Call for Papers
Quo vadis Feminist STS? – Genealogien, Herausforderungen und Visionen feministischer Wissenschafts- und Technikforschung
 
Gemeinsames Symposium der SektionenFrauenund Geschlechterforschung“ und „Wissenschafts- und Technikforschung“ der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS)
13./14. Juni 2019, Technische Universität Berlin
Von den 1970er Jahren bis heute hat sich die feministische Wissenschafts- und Technikforschung zu einem enorm vielseitigen und produktiven Forschungsfeld innerhalb und quer zu den Arbeitsgebieten der Geschlechterforschung und der Science and Technology Studies entwickelt. Die zur Anwendung kommenden Theorien, Methoden und Konzepte sind hierbei so heterogen wie die Forschungsgegenstände. Beispielsweise befassen sich Feminist STS mit Wechselwirkungen zwischen Geschlechter- und Wissensordnungen, mit der Ko-Produktion von Wissenschaft, Technik und sozialen Differenzkategorien (Geschlecht, Race, Dis/Ability, Sexualität etc.), aber auch mit dem De-Gendering von technischen Artefakten. Sie untersuchen die Wechselbeziehungen zwischen Wissenschaft, Technik und Gesellschaft im Lichte sozialer Macht- und Herrschaftsverhältnisse und analysieren die Rolle von wissenschaftlichen Praktiken und Technologien für (neue) Formen der Subjektivierung, Materialisierung und Verkörperung. Zudem rückt die feministische Wissenschafts- und Technikforschung Fragen der Ethik, Verantwortung und sozialen wie ökologischen Gerechtigkeit ins Zentrum ihrer Auseinandersetzung. Feminist STS bilden hierbei kein geschlossenes, disziplinär abgrenzbares Feld, sondern gehen Verbindungen mit weiteren Disziplinen und Forschungsfeldern ein (z.B. Postcolonial, Queer, Trans*, Disability Studies; soziologische, philosophische, anthropologische, polit-ökonomische und historische Perspektiven auf Wissenschaft, Technik und Gesellschaft).

„CfP „Quo vadis Feminist STS?“ , 13./14.6.2019, TU Berlin“ weiterlesen

Dissertation von Arn Sauer: Equality Governance via Policy Analysis?

Equality Governance via Policy Analysis?

The Implementation of Gender Impact Assessment in the European Union and Gender-based Analysis in Canada

Gender impact assessment has been both celebrated as a beacon of hope for the cause of gender equality and criticised as being ineffectual. More than 20 years of gender mainstreaming have demonstrated that equality governance with and through impact assessment is an intersectional and still evolving process.

Arn T. Sauer’s study examines the instruments of gendered policy analysis and the conditions under which they are being used by the Canadian federal government and the European Commission. Interviews with experts from public administration and instrument designers as well as document analyses reveal benefits and challenges and show that the success of equality governance depends upon whether knowledge about gendered policy and appropriate administrative practices are embedded, embodied and entrenched in public administration.

Erschienen im transcript Verlag: https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-4376-3/equality-governance-via-policy-analysis/

Open Access Zugang: https://www.transcript-verlag.de/media/pdf/g0/4c/e3/oa9783839443767.pdf

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Arn Sauer

Ausschreibung W3 Interdisziplinäre Frauen*- und Geschlechterforschung TU Berlin (Frist: 25.1.2019)

An der Technischen Universität Berlin, Fakultät I – Geistes- und
Bildungswissenschaften, ist am Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung eine  Universitätsprofessur – BesGr. W3 für das Fachgebiet „Interdisziplinäre Frauen*- und Geschlechterforschung“ zu besetzen.

PDF in Deutsch | PDF in English

Die Professur wird unter dem Vorbehalt der Mittelbewilligung sowie des
Einvernehmens ausgeschrieben und wird finanziert durch das Professorinnenprogramm des Bundes und der Länder zur Förderung der Gleichstellung von Männern und Frauen in Wissenschaft und Forschung.

Fakultät I
Kennziffer: I-702/18 (besetzbar ab 01.10.2019 / unbefristet / Bewerbungsfristende 25.01.2019)

Aufgabenbeschreibung:

Die/der zukünftige Stelleninhaber/in soll das Fachgebiet „Interdisziplinäre Frauen*- und Geschlechterforschung“ vertreten. Am ZIFG wird Geschlechterforschung verstanden und gelehrt als „Kritische Ontologie der Gegenwart“, die sich besonders mit gesellschaftlichen
Transformationsprozessen im Dreieck von Macht – Wissen – Subjekt befasst. Erwartet werden daher grundlagentheoretische Forschungsleistungen auf dem Feld der intersektionalen Gender Studies. „Ausschreibung W3 Interdisziplinäre Frauen*- und Geschlechterforschung TU Berlin (Frist: 25.1.2019)“ weiterlesen