Intersektionale und postkoloniale Perspektiven auf Macht und Herrschaft (10.11.2017, Universität Duisburg-Essen, Campus Essen)

Guten Abend Hildegard Hantel, liebe Mitglieder der Fachgesellschaft Geschlechterforschung,
im Namen des Sprecherinnenrates des AK Politik und Geschlecht darf Sie und euch ganz herzlich zu unserer Tagung „Intersektionale und postkolonial-feministische Perspektiven als Instrumente einer politikwissenschaftlichen Macht- und Herrschaftskritik“ einladen, die am 10. November 2017 an der Universität Duisburg-Essen, Campus Essen stattfinden wird. Über eine Verbreitung des Tagungsflyers würden wir uns sehr freuen.
Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Heike Mauer
(für den Sprecherinnenrat)

Einladung zur Tagung: „Intersektionale und postkolonial-feministische Perspektiven als Instrumente einer
politikwissenschaftlichen Macht- und Herrschaftskritik“
Jahrestagung des Arbeitskreis Politik und Geschlecht in der DVPW
Freitag, 10. November 2017
Universität Duisburg-Essen
Gästehaus Casino, Reckhammerweg 3, Campus Essen
Intersektionale und postkolonial-feministische Perspektiven nehmen ineinandergreifende Strukturen von Ungleichheit, Macht und Herrschaft in den Blick. Sie bieten vielfältige Anknüpfungspunkte für die politik- und sozialwissenschaftlichen feministischen Debatten im deutschsprachigen Raum.
Beide Perspektiven sind eng verknüpft, ihre interne Heterogenität hat jedoch auch dazu geführt, dass unterschiedliche disziplinäre Zugänge, vielfältige Theorieorientierungen sowie unterschiedliche Forschungsinteressen ihre Rezeption bestimmen.
Mit der Tagung, in deren Zentrum der intensive Austausch und die Diskussion stehen, soll das Potential intersektionaler und feministisch-postkolonialer Analysen für die politik- und sozialwissenschaftliche Forschung weiter ausgeleuchtet werden. Das Verhältnis zwischen intersektionalen und postkolonialfeministischen Perspektiven und die Relation dieser zum Kanon der politikwissenschaftlichen Forschung sollen konzeptionell, aber auch in Bezug auf die konkrete Wissensbildungs- und Forschungspraxis näher bestimmt werden.
Programm (Übersicht):
09:00 Uhr                         Begrüßung und Einführung
09:15 Uhr                         Panel 1: Von welcher Position feministisch kritisieren? Repräsentationspolitiken postkolonial                                                                   und intersektional denken (Mit Beiträgen von Anne Cress, Floris Biskamp. Anna Antonakis und                                                                  Stephanie Dziuba-Kaiser; Moderation: Lisa Mense)
10:45 Uhr                         Kaffeepause
11:15 Uhr                         Panel 2: Intersektionalität in der feministischen Forschung: Neue kritische Perspektiven (Mit                                                                   Beiträgen von Pia Garske, Katrin Menke und Monika Götsch, Nilgün Daglar-Sezer und Helene Gerhards;                                           Moderation: Tina Jung)
12:45 Uhr                         Mittagspause
13:30 Uhr                         Mitgliederversammlung des AK Politik und Geschlecht (offen für alle Interessierte)
14:30 Uhr                         Mitgliederversammlung des Fördervereins des AK Politik und Geschlecht (offen für alle Interessierte)
15:00 Uhr                         Kaffeepause
15:15 Uhr                         Panel 3: Feministisch-Postkolonial-Intersektional? Interventionen in Aktivismus und Wissenschaft                                                    (Mit Beiträgen von Janne Mende, Jana Cattien, Christine Löw und Antje Daniel; Moderation: Bettina Roß)
16:45 Uhr                         Kaffeepause
17:15 Uhr                         Open Space: Decolonizing Political Science?! – (Hochschul)Politische Konsequenzen einer                                                                         postkolonialen und intersektionalen Forschungsperspektive (Moderation: Christine Klapeer)
18:45 Uhr                         Kaffeepause
19:00 Uhr                         (Un-)Gleichheit – Macht – Politik. Intersektionale und postkoloniale Perspektiven auf                                                                                  politische Herrschaftsverhältnisse. Podiumsdiskussion mit Nikita Dhawan und Birgit Sauer (Moderation:                                       Johanna Leinius und Heike Mauer)
20:30 Uhr                         Empfang des AK Politik und Geschlecht
Anmeldung:
Wir bitten um eine verbindliche Anmeldung bis zum 01.11.2017 an akpg@web.de.
Die Teilnahme an der Tagung ist kostenfrei. Für die Teilnahme am Empfang bitten wir um einen Unkostenbeitrag von 10,- Euro. Der Beitrag ist vor Ort zu entrichten.
Flyer und Werbung:
Gerne lassen wir Ihnen gedruckte Flyer für die Konferenzwerbung zukommen, die direkt bei Heike Mauer (heike.mauer@uni-due.de) bestellt werden können.
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Dr. Heike Mauer
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
 
Koordinations- und Forschungsstelle des
Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW
 
Universität Duisburg-Essen
Berliner Platz 6–8
45127 Essen
 
Telefon: 0201 – 183 6301
Fax: + 49 (0)201 – 183 2118