Gesellschaftliche Beschleunigung, multiple Krisen und politische Polarisierungen verändern die Geschlechterverhältnisse – und doch bleiben cis-heteronormative Normen und Männlichkeitsvorstellungen erstaunlich stabil oder erleben neue Konjunkturen. Diese Gleichzeitigkeit von Transformation, Persistenz und Retraditionalisierung fordert die kritische Männlichkeitenforschung heraus, ihre theoretischen Werkzeuge zu schärfen und ihre gesellschaftliche Relevanz neu zu bestimmen. Der Fachtag „Kritische Männlichkeitenforschung weiterdenken“ am 20.03.26 an der ASH Berlin bringt aktuelle Debatten ins Gespräch. Im Mittelpunkt stehen theoretische Entwicklungen, politische Dynamiken und – nicht zuletzt für die Soziale Arbeit – praxisrelevante Fragen zu Geschlecht, Gewalt, Migration und Feminismus.
Programm und Anmeldung: https://www.ash-berlin.eu/forschung/forschungsprojekte-a-z/kmw/netzwerk/tagung-kritische-maennlichkeitenforschung-weiterdenken-1/




