Klassenfragen sind weithin präsent und zugleich unsichtbar (gemacht worden) – im Leben wie auch in Kunst und Kultur. Als Krisenanzeiger von Ungleichheits- und Ungerechtigkeitsverhältnissen fungiert das Thema soziale Klasse/n oft als Teil von Konflikten, Spaltungen und Dynamiken. Klassendifferenzen und klassenbedingte Gewalt sind dabei gesellschaftlich äußerst wirkmächtig. In diese Prozesse sind Kunst und visuelle Kultur historisch und gegenwärtig massiv verstrickt. Die Tagung beabsichtigt, das Thema Klasse/n und soziale Ungerechtigkeiten in der Verflechtung mit der Differenzkategorie Geschlecht/er und hierbei wiederum schwerpunktmäßig aus der Perspektive eines queer*ing zu erörtern (und je nach Problemstellung auch in Verknüpfung mit weiteren Kategorien).
Konzeption und Organisation: Friederike Nastold und Barbara Paul; Tagung an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, 14.-16.01.2027; Eingabeschluss: 19.04.2026