Liebe Freund*innen, liebe Interessierte,
Antifeminismus findet sich gesellschaftlich verschiedentlich – Strategien dagegen gibt es auch. Gern weise ich auf die folgende Veranstaltung hin, bei der die Strategien aus der Gleichstellungsarbeit in Ostsachsenthematisiert werden. Die Veranstaltung ist analog und wird live im Bürgerfernsehen gestreamt. Sie ist auch danach noch weiter bei Youtube verfügbar.
Konkret:
Resilienzstrategien gleichstellungspolitischer Akteur*innen – Erfahrungen aus Ostsachsen
Vortrag und moderiertes Gespräch mit der Sozialpädagogin und Sexualwissenschaftlerin Nicole Maziarka
Analog: Hochschule Merseburg, Fernsehstudio im Hauptgebäude, Raum F/3/14
Digital: https://youtube.com/live/_vZ_KuU_UCs?feature=share
Antifeminismus wird seit einigen Jahren verstärkt als gesellschaftliches und politisches Phänomen untersucht – etwa mit Blick auf Einstellungen, Mobilisierung und digitale Diskurse. Weniger sichtbar ist bislang, wie sich antifeministische Dynamiken im Arbeitsalltag niederschlagen: als strukturelle Dauerbelastung, die Ressourcen bindet, Handlungsspielräume verengt und Gleichstellungsarbeit zunehmend unter Druck setzt. Die Sozialpädagogin und Sexualwissenschaftlerin Nicole Maziarka hat hierzu gleichstellungsorientierte Akteur*innen in Ostsachsen interviewt und untersucht, wie sie unter diesen Bedingungen handlungsfähig bleiben – und welche individuellen und kollektiven Strategien sie entwickeln. Im Vortrag stellt sie zentrale Ergebnisse ihrer Forschung vor und diskutiert, warum Gleichstellungsarbeit zugleich auch Demokratieschutz ist. Es schließt sich ein Gespräch an, moderiert von Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß (Hochschule Merseburg). Infos: https://www.hs-merseburg.de/hochschule/information/veranstaltungen/details/veranstaltung/resilienzstrategien-gleichstellungspolitischer-akteurinnen-erfahrungen-aus-ostsachsen-1/
Liebe Grüße
Heinz / Heinz-Jürgen Voß



