Forschungsprojekte

Diese Seite bietet einen Überblick über Forschungsprojekte im Bereich Geschlechterstudien, die in den letzten Jahren von Mitgliedern der Fachgesellschaft durchgeführt wurden. Durch Klick auf den Titel der jeweiligen Projekte erhalten Sie mehr Informationen.

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  • Titel: GenderFoLI – Fachspezifische Fortbildungen für Lehrende der Ingenieurwis-senschaften an Hochschulen und Universitäten
  • Forschungsprojekt abgeschlossen: Nein
  • Laufzeit: 2018‐2021
  • Stichworte: Gender, MINT-Fächer, gendersensible Lehre, Fortbildung, Lehrende
  • Weitere Informationen zur Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
  • Projektbearbeitung: Janina Hirth Dr. Elke Schüller, gFFZ; Dr. Anna Voigt, gFFZ
  • Link zum Weiterlesen:http://www.genderfoli.de
  • Sonstiges:

    Im Rahmen dieses Modellprojekts sollen Fortbildungen für Multiplikator*innen (Lehrkräfte in den Ingenieurwissenschaften und der Informatik an Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Lehrende in den Ingenieurwissenschaften an Universitäten) konzipiert werden, die sie motivieren und befähigen, hochschuldidaktische Gender-Kompetenz und Gender-Wissen in ihre Lehre zu implementieren und ihren eigenen Beitrag zur Fachkultur zu reflektieren.

    Das Innovative an den Workshops ist die Einbindung aktueller Erkenntnisse der Gender-Forschung und hoch-schuldidaktischer Entwicklungen (Gender-Toolboxen) in ein Fortbildungsangebot für Lehren-de der Ingenieurwissenschaften, das an deren Erfahrungen und Interessen anknüpft und sie in ihrem Expert*innenstatus für ihr jeweiliges Fach ernst nimmt. Angeknüpft werden soll dabei an die gesellschaftspolitischen Herausforderungen der Industrie 4.0, die bereits jetzt für die Ingenieurwissenschaften viele aktuelle Fragen aufwerfen.

    In den Workshops sollen Erkennt-nisse der Gender-Studies für die ingenieurwissenschaftliche Hochschuldidaktik und Lehrpla-nung reflektiert, bedarfsgerecht modifiziert und modellhaft implementiert werden. Langfristiges Ziel ist es, androzentrische Fachkulturen zu überwinden, um mehr Frauen für die Ingenieurwissenschaften zu gewinnen und Drop-Outs während des Studiums zu verhindern.

    Flankiert werden die Workshops durch eine Auftakt- und eine Abschlusstagung mit Expert*innen der Genderstudies und der Technikwissenschaften, die der Vermittlung des Kon-zepts, der Vernetzung, der Evaluation und der Ergebnispräsentation dienen. Außerdem soll ein Expert*innenbeirat und ein Netzwerk von Gatekeeper*innen gebildet werden, die zum einen das Projekt kritisch begleiten und zum anderen Kontakte zu Lehrenden und zu den Fachdisziplinen herstellen können.

    Für die innovative Forschung und Entwicklung der Zukunft ist es entscheidend, dass Lehrende der Ingenieurwissenschaften Gender-Aspekte mitdenken und in der Lage sind, sie in ihrem jeweiligen Fachgebiet anzuwenden. Indem sie die Heterogenität der Studierenden als Chance sehen und sie als Innovations- und Gestaltungsfaktor begreifen, werden sie noch mehr in die Lage versetzt, zukunftsfähige Lehre zu gestalten.

  • Forschungsprojekt abgeschlossen: Nein
  • Laufzeit: 2019‐2022
  • Stichworte: Inter* Studies, Trans* Studies, Sozialmedizin, Gesundheitsforschung, public health
  • Weitere Informationen zur Förderung: Bundesministerium für Gesundheit
  • Projektbearbeitung: Prof. Dr. Gabriele Dennert (Sozialmedizin und Public Health mit Schwerpunkt Geschlecht und Diversität an der FH Dortmund), Dr. des. Robin K. Saalfeld (FH Dortmund), Rebecca Klocke (FH Dortmund), Berit Blawert (Fh Dortmund), Prof. Dr. Petra Werner (Journalistik an der TH Köln), Prof. Dr. Christian Kohls (Informatik an der TH Köln)
  • Link zum Weiterlesen:https://www.fh-dortmund.de/intrahealth
  • Sonstiges:

    Diskriminierungen von inter- und transgeschlechtlichen Personen in der Gesundheitsversorgung beeinträchtigen die Versorgungsqualität und stellen eine Barriere für diese Personengruppen im Versorgungszugang dar. Das vom Bundesministerium für Gesundheit geförderte Projekt „InTraHealth“ unter Leitung von Prof. Dr. Gabriele Dennert und in Kooperation mit der TH Köln und den Kliniken Köln wird diese Diskriminierungen durch Sensibilisierung von Fachkräften abbauen und so die bedarfsgerechte Inanspruchnahme der Gesundheitsversorgung sowie die Versorgungsqualität und -zufriedenheit fördern.

  • Titel: CHEFIN – Chancengerechte Entwicklung von Frauenkarrieren im MINT-Bereich
  • Forschungsprojekt abgeschlossen: Nein
  • Laufzeit: 2017‐2020
  • Stichworte: Frauen, Chancengerechtigkeit, MINT, Karriere, Lebenslauf, Digitalisierung
  • Weitere Informationen zur Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
  • Projektbearbeitung: Freya Willicks, M.A. (RWTH Aachen); Miriam Schmitt, M.A. (TU Dortmund)
  • Link zum Weiterlesen:http://www.zhb.tu-dortmund.de/zhb/Wil/de/Forschung/CHEFIN/index.html
  • Sonstiges:

  • Forschungsprojekt abgeschlossen: Nein
  • Laufzeit: 2019‐2022
  • Weitere Informationen zur Förderung: Bundesministerium für Gesundheit
  • Sonstiges:

    Diskriminierungen von inter- und transgeschlechtlichen Personen in der Gesundheitsversorgung beeinträchtigen die Versorgungsqualität und stellen eine Barriere für diese Personengruppen im Versorgungszugang dar. Das vom Bundesministerium für Gesundheit geförderte Projekt „InTraHealth“ unter Leitung von Prof. Dr. Gabriele Dennert und in Kooperation mit der TH Köln und den Kliniken Köln wird diese Diskriminierungen durch Sensibilisierung von Fachkräften abbauen und so die bedarfsgerechte Inanspruchnahme der Gesundheitsversorgung sowie die Versorgungsqualität und -zufriedenheit fördern.

  • Forschungsprojekt abgeschlossen: Nein
  • Laufzeit: 2018‐2020
  • Projektart: Verbundprojekt
  • Weitere Informationen zur Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
  • Sonstiges:

    Die Open Gender Platform hat sich zum Ziel gesetzt, die Transformation zu Open Access in der deutschsprachigen Geschlechterforschung voranzutreiben, bestehende Open-Access-Projekte miteinander zu vernetzen und ein Dach über Open-Access-Initiativen in der Geschlechterforschung zu schaffen.

  • Titel: INGER – Integration von Geschlecht in die Forschung zu umweltbezogener Gesundheit: Aufbau einer fundierten Evidenzbasis für geschlechtersensible Prävention und umweltbezogenen Gesundheitsschutz (Verbundprojekt) (2017-2021)
  • Forschungsprojekt abgeschlossen: Ja
  • Laufzeit: 2017‐2021
  • Projektart: Verbundprojekt
  • Weitere Informationen zur Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
  • Projektbearbeitung: Teilprojekt D: Prof. Dr. Kerstin Palm (HU Berlin), Dr. Katharina Jacke (HU Berlin)
  • Link zum Weiterlesen:https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/aufbau-einer-fundierten-evidenzbasis-fur-geschlechtersensible-pravention-und-6703.php
  • Sonstiges:

Sonstige

  • Forschungsprojekt abgeschlossen: Nein
  • Laufzeit: 2017‐2020
  • Projektart: Verbundprojekt
  • Weitere Informationen zur Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
  • Projektbearbeitung: Dr. habil. Sigrid Schmitz (ZtG, HU Berlin), Dr. des. Göder Both (ZtG, HU Berlin), Dr. Smilla Ebeling (ZtG, HU Berlin), Felicitas Günther (ZtG, HU Berlin), Anna Kraher (ZtG, HU Berlin), Simon Herchenbach (ZtG, HU Berlin)
  • Link zum Weiterlesen:https://www.gender.hu-berlin.de/de/forschung/GenderingMINTdig
  • Sonstiges:

    In unser Projektteam in Gendering MINT digital am Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien (ZtG) der HU Berlin entwickeln und erproben wir anwendungsorientierte Open Educational Resources (OER) in Kooperation mit Partner_innen in den MINT Fächern in einzelnen Sitzungen bestehender Lehrveranstaltungen und in gleichstellungspolitischen Initiativen. Die Open Educational Resources stehen in unserem Portal Gendering MINT (www2.hu-berlin.de/genderingmintdigital/) zur selbständigen Bearbeitung bereit. Die digitalisierten Module lassen sich spezifisch für die Erprobung in unterschiedlichen Zielgruppenfeldern anpassen und liefern damit eine innovative Grundlage für Diskussions- und Reflexionsimpulse in Forschung, Lehre und Gleichstellungsarbeit im MINT-Bereich sowie an ihren interdisziplinären Schnittstellen.

  • Titel: Gendering MINT digital. Open Science aktiv gestalten
  • Forschungsprojekt abgeschlossen: Nein
  • Laufzeit: 2017‐2020
  • Projektart: Promotionsprogramm
  • Weitere Informationen zur Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
  • Projektbearbeitung: Dr.in phil. Marion Mangelsdorf, Zentrum für Anthropologie und Gender Studies (ZAG), Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
  • Link zum Weiterlesen:http://www.genderingMINT.uni-freiburg.de
  • Sonstiges:

    Das Verbundvorhaben „Gendering MINT digital“ der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, der Humboldt Universität zu Berlin und der Hochschule Offenburg hat sich zum Ziel gesetzt, die Erkenntnisse der natur- und technikwissenschaftlich orientierten Genderforschung in MINT anwendungsorientiert zur Darstellung bringen und diese mit didaktischen Konzepten sowie partizipativen und kollaborativen elektronischen Werkzeugen für Open-Science-Module, die über ein Repositorium abrufbar sein werden, aufzubereiten, um so den digitalen Wissenstransfer in die akademische Lehre der MINT-Fächer zu verbessern (Förderkennzeichen: 01FP1721, 01FP1722, 01FP1723).

    Das Teilvorhaben der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg entwickelt „Interaktive Webdokumentationen“, die auf den „Partizipativen Mediografien“ des Verbundpartners Hochschule Offenburg beruhen und die mit den vom Verbundpartner Humboldt Universität zu Berlin entwickelten kollaborativen elektronischen Werkzeugen als Open-Science-Module zusammengeführt werden.

    Die Module liefern eine innovative Grundlage für Diskussions- und Reflexionsimpulse in Forschung, Lehre und Gleichstellungsarbeit im MINT-Bereich sowie an ihren interdisziplinären Schnittstellen.