Perspektiven

Ansprechpersonen für die Arbeitsgruppe

Maximiliane Brand, Ruhr-Universität Bochum (maximiliane.brand (at) rub.de)
Lisa Krall, Universität zu Köln (lkrall (at) uni-koeln.de)

Kurzbeschreibung der Arbeitsgruppe

Gender Studies sowie Genderperspektiven als wählbare Studienschwerpunkte finden zunehmend Verbreitung und Etablierung in der deutschsprachigen Hochschul- und Wissenschaftslandschaft. In der AG Perspektiven wird über die Anliegen der Studierenden, Absolvent_innen und Promovent_innen der Gender Studies und verwandter Studienrichtungen gesprochen. Für unsere spezifische Statusgruppe zeigt sich der Übergang von Studium in den Beruf oftmals schwierig. Der Hintergrund unserer besonderen Situation beruflicher Ver(un)ortung und unsere (un)spezifischen Karriereoptionen als Genderexpert_innen und Genderforscher_innen werfen Fragen auf, die zu Herausforderungen wie Abhängigkeiten und Prekarität, die beruflich noch wenig Etablierte betreffen, hinzukommen. Die AG zielt vor diesem Hintergrund auf die Entwicklung und Stärkung eines Selbstbewusstseins als Genderforscher_innen/ Fachkräfte mit Genderkompetenz. Einen zentralen Aspekt sehen wir darin, dass die Fähigkeit zu Ambivalenz und das ‚Bewegen dazwischen‘ kausal mit inter- und transdisziplinären Perspektiven verbunden sind und dass sie Kompetenz und Vermögen bedeuten, die als solche betont und beworben werden können. Die AG möchte deshalb zur Diskussion über (unsere) Perspektiven einladen: Wohin lässt es sich gehen und was ist erreichbar, mit einem B.A./ M.A. Gender Studies im Gepäck oder einem Genderschwerpunkt in einem anderen Fach? Welche (inter-/trans-/disziplinären) Identifikationen ermöglicht ein solcher Abschluss? Wo fühlen wir uns in akademischen und nicht-akademischen Kontexten verortet?

Stellungnahme

Stellungnahme der AG zum Templiner Manifest und Herrschinger Kodex „Gute Arbeit in der Wissenschaft“ vom 13.05.2016 (als PDF-Dokument)

Tätigkeitsberichte