Resolution der REVERSE-Tagung am 9./10.11.19 anlässlich des Anschlags in Halle am 09.10.19

Liebe Teilnehmende der REVERSE-Tagung,

anläßlich des antisemitischen Anschlags in Halle wurde auf der
Abschlussveranstaltung des Forschungsprojekts „REVERSE (Krise der
Geschlechterverhältnisse? Anti-Feminismus als Krisenphänomen mit
gesellschaftsspaltendem Potenzial)“ am Zentrum für Gender Studies und
feministische Zukunftsforschung der Philipps-Universität Marburg am
10./11.10.19 die angehängte Resolution verabschiedet.

Angesichts der Überschneidung von Antisemitismus, Antifeminismus,
Rassismus und Ressentiments gegen linkes Engagement bei diesem
Gewaltakt werden in der Resolution die Bundesregierung sowie die
Landesregierungen aufgefordert, ihre Förderpraxis auf den nachhaltigen
Aufbau zivilgesellschaftliche Initiativen, Bildungs- und
Forschungsprojekte, die sich mit Fragen von Antisemitismus,
Geschlecht, Sexualität, Rassismus, Rechtsextremismus und deren
Verschränkungen beschäftigen und/oder Opfer beraten.

Den finalen Text finden Sie/findet Ihr anbei – verbunden mit der
Bitte, die Resolution über Ihre/Eure Netzwerke weiter zu verbreiten
und an die zuständigen Ministerien, Abgeordneten und Fachstellen auf
Bundes- und Landesebene zu adressieren.

Schöne Grüße,
Annette Henninger


Prof. Dr. Annette Henninger
(Leitung des Forschungsprojekts „REVERSE“) Institut für
Politikwissenschaft Philipps-Universität Marburg Wilhelm-Roepke-Str.
6G, Raum G00056 Tel. 06421/ 28-24748