Tagungungsband „Aktuelle Herausforderungen der Geschlechterforschung“ ist erschienen!

Liebe Mitglieder der Fachgesellschaft Geschlechterstudien,

am Samstag ist unsere diesjährige Jahrestagung an der FernUniversität Hagen zu Ende gegangen, mit Freude blicken wir auf unser 10-jähriges Jubiläum, das wir am 30.-31. Januar 2020 an der TU Berlin (ZiFG) feiern werden und freuen uns auf ein Wiedersehen!

Erschienen ist nun der Tagungsband zur ersten gemeinsamen internationalen Konferenz der Fachgesellschaften für Geschlechterforschung/-studien aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit dem Titel „Aktuelle Herausforderungen der Geschlechterforschung“. Er steht ab sofort zum Download zur Verfügung unter: http://dx.doi.org/10.25595/1356

Wir wünschen eine anregende Lektüre, einen guten Endspurt im Sommersemester und eine schöne vorlesungsfreie Zeit.

Ihr/Euer Vorstand der Fachgesellschaft Geschlechterstudien

Elisabeth Tuider, Irina Gradinari, Hannah Fitsch, Marcel Wrzesinski, Beate Binder, Stephan Trinkaus, Ksenia Meshkova

Jahrestagung der Fachgesellschaft Geschlechterstudien in Hagen: Epistemology matters!

Jahrestagung der Fachgesellschaft Geschlechterstudien in Hagen: Epistemology matters!

Ab heute findet an der Fernuniversität Hagen die 9. Jahrestagung der Fachgesellschaft Geschlechterstudien statt. Unter dem Titel „(Re-)Visionen. Epistemologien, Ontologien und Methodologien der Geschlechterforschung“ werden in zahlreichen Vorträgen, Foren, Workshops und Panels die analytischen Instrumente und Methoden der Geschlechterforschung thematisiert und reflektiert. Die Gender Studies sind seit jeher ein trans- und interdisziplinäres Forschungsfeld in dem die Selbstverständlichkeiten, auch der eigenen erkenntnistheoretischen und ontologischen Grundannahmen, in Frage gestellt und der Fokus auf Machtstrukturen, Differenzproduktikonen und Ausschlussmechanismen sowie auf die Bedingungen der Wissensproduktion gerichtet werden. Die Vielfalt von theoretischen und methodologischen Perspektivierungen und Problematisierungen gehen sowohl mit analytischen Herausforderungen als auch mit epistemologischen Bereicherungen einher. „Besonders die trans- und interdisziplinäre Mannigfaltigkeit, deren Aufrechterhaltung in Forschung und Lehre die Fachgesellschaft als eine ihrer Kernaufgaben betrachtet, verstehen wir als unsere Stärke, die einem kritischen Wissensaustausch dient“, so Prof. Dr. Irina Gradinari vom Vorstand der Fachgesellschaft Geschlechterstudien und lokale Organisatorin der Jahrestagung an der FernUniversität Hagen. Die Fachtagung wird ergänzt durch eine öffentliche Lesung von Anne Wizorek aus ihrem Buch „Weil ein #aufschrei nicht reicht“, in dem sie einen „Feminismus von heute“ skizziert.

Weitere Informationen: https://www.fernuni-hagen.de/tagung-fg-gender/index.shtml

 

 

NEU: Bände zu Bisexualität (und der „Mother of Pride“) sowie zur Rolle von Kunst und Medien zur Förderung geschlechtlicher und sexueller Selbstbestimmung

Liebe Kolleg*innen, liebe Freund*innen,

sehr gern möchte ich gleich auf zwei aktuelle Veröffentlichungen verweisen, die den Fokus auf geschlechtliche und sexuelle Selbstbestimmung legen und einerseits Bisexualität ins Zentrum setzen, andererseits den Möglichkeiten von Kunst und Medien zur Förderung insbesondere geschlechtlicher Selbstbestimmung nachgehen. Passend zu den aktuellen Jubiläen wird im Band „Being Bi“ die feministische und BDSM-praktizierende bisexuelle Aktivistin Brenda Howard und „Mother of Pride“ gewürdigt, auf die das Format der Christopher-Street-Days als Pride, oft verbunden mit einer Veranstaltungswoche, zurückgeht. Im Folgenden die Angaben zu den Büchern – über Rezensionen und kritische Reflexion freuen wir uns. Rezensionsexemplare können angefordert werden, für Buchvorstellungen sprechen Sie und sprecht ihr gern mich oder die jeweils andere Herausgeber*in an. „NEU: Bände zu Bisexualität (und der „Mother of Pride“) sowie zur Rolle von Kunst und Medien zur Förderung geschlechtlicher und sexueller Selbstbestimmung“ weiterlesen

4. Netzwerktreffen „Empirische Subjektivierungsforschung“ am 16. und 17. September 2019

Einladung zum 4. Netzwerktreffen „Empirische Subjektivierungsforschung“ am 16. und 17. September 2019
am Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt Universität Berlin.

Beim Herbstworkshop möchten wir im Rahmen der Session Macht Subjektivierung ungleich? Zum Verhältnis von Subjektivierung, Intersektionalität und Ungleichheit  (Organisation & Input: Lisa Pfahl, Doris Pokitsch , Lena Schürmann, Tina Spies)  den Austausch über die möglichen Beiträge der Subjektivierungsforschung zu den Forschungsfeldern der Intersektionalitätsforschung und der sozialen Ungleichheit anstoßen. Wie lassen sich theoretische Konzepte der Intersektionalität und der sozialen Ungleichheit zusammenbringen mit dem Forschungsrahmen der Subjektivierungsanalyse?

Weitere Infos zur Veranstaltung findet Ihr in der Einladung, anhängend.

Herzlichen Dank und viele Grüße,

Lena Schürmann

Einladung zur Feministischen Sommeruni 2019 Leipzig

Einladung zur Feministischen Sommeruni „Ohne Frauen keine Demokratie“ am 28./29.06.2019 in Leipzig

In diesem Jahr steht die Feministische Sommeruni im Zeichen der Friedlichen Revolution und neuer Perspektiven aus Ostdeutschland: Wer waren die Akteurinnen des politischen Umbruchs? Was können spätere Generationen von ihnen lernen, worüber mit ihnen streiten? Wie haben ostdeutsche Feminist*innen of Color den Mauerfall erlebt? Und wie entscheiden Sachsens Frauen zur Landtagswahl 2019?

Die Feministische Sommeruni Leipzig 2019 lädt am 28. und 29. Juni ein zu Diskussionen, Lesungen, Filmen, Ausstellungen und Performances – von den Anfängen der Frauenbewegung über Herstory aus DDR und Ostdeutschland bis hin zu aktuellen Herausforderungen für Demokratie und Feminismus.
Alle Angebote sind kostenfrei. Anmeldung und Infos unter: http://feministische-sommeruni.de „Einladung zur Feministischen Sommeruni 2019 Leipzig“ weiterlesen

Stellenausschreibung Promotionsstelle RUB

Liebe Kolleg*innen, liebe Interessierte,

ab dem 1.10.19 ist an der RUB, Lehrstuhl für Sozialtheorie und Sozialpsychologie, eine Promotionsstelle im Forschungsprojekt „Kulturelle Transformationen und populärwissenschaftliche Adaptationen psychologischen Wissens durch Eltern in der Türkei. Eine qualitative Studie“ zu besetzen. Die Ausschreibung richtet sich an Personen mit einem Master in Soziologie oder Psychologie und sehr guten Deutsch- und Türkisch-Kenntnissen.

Dies ist der Link zur Ausschreibung:

https://www.stellenwerk-bochum.de/jobboerse/wissenschaftl-mitarbeiterin-promotionsstelle-3-jahre259-std-65-projekt-elternschaft-der-tuerkei-bo-2019-06-06-256265

Gerne können Sie diese Ausschreibung weiterleiten. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Viele Grüße,

Anna Sieben

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Dr. Anna Sieben

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Lehrstuhl für Sozialtheorie und Sozialpsychologie

Ruhr-Universität Bochum

http://www.sowi.rub.de/soztheo/team/sieben.html.de

Under the European Asylum Rainbow: Intersectional Queer Challenges – Conference 4th July 2019, Goethe University Frankfurt

Under the European Asylum Rainbow: Intersectional Queer Challenges

When: 4th July 2019, 9:30-17.30

Where: Goethe University Frankfurt/Germany, Festsaal (Casino)

Registration (free!): https://www.eventbrite.co.uk/e/under-the-european-asylum-rainbow-intersectional-queer-challenges-tickets-57614104337

For more information and contact: n.held@sussex.ac.uk (Nina Held)

This conference aims to bring together LGBTQI+ refugees and people seeking asylum, NGO workers, activists, decision- and policy-makers, lawyers, researchers, students and other interested parties to discuss the current situation of LGBTQI+ refugees in Germany and across Europe, and to stimulate the exchange of knowledge and experience. Taking a comparative, queer and intersectional perspective, the conference will explore what the current needs and challenges are for LGBTQ+ refugees (and support groups), what we can learn from ‘good’ and ‘bad’ practice and what political changes need to be made. The conference will have an interactive format, consisting of individual presentations, podium discussions and moderated theme tables. „Under the European Asylum Rainbow: Intersectional Queer Challenges – Conference 4th July 2019, Goethe University Frankfurt“ weiterlesen

CfP Defining the Future, Rethinking the Past. International Association of Women Philosophers

Defining the Future, Rethinking the Past.

The XVIII conference, July 19-22, 2020
of the International Association of Women Philosophers (IAPh)

at Paderborn University,
Philosophy Department and the Center for the History of Women Philosophers announces

Call for Papers

For more than 40 years, the International Association of Women Philosophers (IAPh) has been a decisive organisation in encouraging and promoting women’s research in philosophy and its history. Founded in Germany in the 1970s, it is now a global network for all women who work in philosophy. Given its strong tradition, IAPh covers feminist philosophy as well as the history of women philosophers. The slogan of our conference emphasizes and does justice to the crucial role women have played in shaping and advancing our discipline. „CfP Defining the Future, Rethinking the Past. International Association of Women Philosophers“ weiterlesen

Einladung Fachtagung: „Muss Emanzipation eine Pause machen?“ 18.09.2019, Berlin

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

hiermit laden wir Sie/ Euch herzlich zur Fachtagung Muss Emanzipation eine Pause machen? Alte und neue Herausforderung für die Gleichstellungspolitik am 18.09.19 von 15h00 bis 18h30 in Berlin ein. Wir möchten mit Ihnen/ Euch u.a. über folgende Fragen diskutieren: Wie groß ist aktuell die Geschlechter(un)gleichheit in Deutschland? Wo steht der wissenschaftliche und politische Gleichstellungsdiskurs heute? Und welche Anforderungen werden an Politik und Forschung in Zukunft gestellt? Im Anhang finden Sie/ findet Ihr die Einladung mit dem Programm der Tagung.

Die Anmeldung erfolgt unter https://www.boeckler.de/veranstaltung_120486.htm bis zum 31.08.19. Bei Rückfragen wenden Sie sich/ wendet Euch gerne an Sarah Roeger Sarah-Roeger@boeckler.de.

Wir freuen uns auf die Diskussion und den Austausch mit Ihnen/ Euch!

Beste Grüße

Elke Kremer

(Bitte entschuldigen Sie evtl. Mehrfachsendungen)

Büro: Dr. Yvonne Lott

Referatsleitung Genderforschung

Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut (WSI)

Hans-Böckler-Stiftung

Hans-Böckler-Straße 39
40476 Düsseldorf
Tel.: 0211 – 7778-122
Fax: 0211 – 7778-4122

Yvonne-Lott@boeckler.de

www.boeckler.de

Erschienen: GENDER 2/2019 – Verwandtschaftsverhältnisse

Neu erschienen: GENDER 2/19
Verwandtschaftsverhältnisse – Geschlechterverhältnisse im 21. Jahrhundert

Herausgeberinnen: Sigrid Nieberle, Barbara Schaff, Jenny Bünnig

Genealogie und Verwandtschaft – beide sind heute mehr denn je Gegenstände gesellschaftlicher Aushandlung. Es entstehen neue biopolitische, soziale und rechtliche Formen des Verwandtseins, die die Geschlechterordnungen grundlegend neu definieren. Die Zugriffsweisen der Kultur- und Sozialanthropologie allein werden der Komplexität von Verwandtschaftsverhältnissen im 21. Jahrhundert nicht mehr gerecht. Es bedarf vielmehr einer weiten kulturwissenschaftlichen Perspektive, die über die Schwerpunktbeiträge hergestellt wird. „Erschienen: GENDER 2/2019 – Verwandtschaftsverhältnisse“ weiterlesen