Open Gender Journal mit Beiträgen der Tagung „Materialität/en“ gestartet

Das von der AG Publikationen initiierte Open Gender Journal (OGJ) ist gestartet. Das OGJ ist eine Open-Access-Zeitschrift der Fachgesellschaft Geschlechterstudien in Zusammenarbeit mit dem Margherita-von-Brentano-Zentrum der FU Berlin.

Die ersten Artikel der 2016er-Jahrestagung Materialität/en und Geschlecht sind bereits auf www.opengenderjournal.de veröffentlicht, weitere Beiträge werden folgen. Die Veranstalter_innen der Jahrestagung  sind Teil der Redaktionsgruppe, welche die Artikel betreut und in einem unabhängigen peer-review Verfahren begutachten lässt.

Ein ausführliches Konzept der Zeitschrift findet sich hier.

Tagung: Migration und Männlichkeit(en) – 18.11.2017 Leipzig

Sehr geehrte Kolleg*innen,

hiermit möchten wir Sie auf folgende im November in Leipzig stattfindende Tagung aufmerksam machen:

„Migration und Männlichkeit(en) – Aktuelle Debatten der Kritischen Intersektionalen Männlichkeitsforschung“

Termin: 18.11.2017

Ort: Bibliotheca Albertina, Beethovenstr.6, 04107 Leipzig

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Die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse in Europa werden derzeit spürbar von Diskursen über Geflüchtete, Migrant_innen, Zuwanderung und Multikulturalität bestimmt. Migrationsphänomene konstituieren dabei die soziale, kulturelle und politische „Wirklichkeit“ Europas und diese „Wirklichkeiten“ bedingen wiederum die Verhandlung und (Re)Konstruktion von Geschlechterverhältnissen.
Für die Kritische Männlichkeits- und Migrationsforschung bedeutet dies, sich mit neuen Phänomenen der Konstituierung und Subjektivierung von Männlichkeit(en) auseinanderzusetzen.
Insbesondere Bilder des „Fremden“ und „Anderen“ bestimmen Debatten um Männlichkeit(en) im Kontext von Migrationsphänomenen, weshalb es notwendig erscheint, Diskurse über „kulturelle Differenz“, Männlichkeiten und Ungleichheit theoretisch aufzugreifen und die spezifische intersektionale Produktion „migrantischer“ Männlichkeit in den Blick zu nehmen.
Die Tagung möchte intersektionale Forschungsperspektiven auf Männlichkeit(en) eröffnen und im Kontext des Bezugs zur Migrationsgesellschaft in theoretischen als auch empirischen Annäherungen der Frage nach der Konstruktion und Marginalisierung von Männlichkeit(en) nachgehen. Zudem soll ein Bezug zur Praxis von Initiativen und Selbstorganisationen hergestellt werden, um Einblicke in ermächtigende Handlungsperspektiven im Umgang mit interdependenten Diskriminierungspraxen zu geben.

In Kürze erhalten Sie nähere Informationen zur Tagung und ein detailliertes Tagungsprogramm. Bis dahin würden wir uns freuen, wenn Sie sich den Termin bereits vormerken könnten und diese Vorankündigung an interessierte Personen weiterleiten.
Der Eintritt ist frei und die Tagung bedarf keiner Anmeldung.

Kontakt für Konferenzorganisation und Rückfragen:

Lisa König: frages@uni-leipzig.de
Webseite: frages.uni-leipzig.de

Mit freundlichen Grüßen
Lisa König

CfP, „Beyond the glass ceiling? Women professors between recognition and marginalization“ at GWO Conference, June 13-16, 2018

Dear colleagues,

please find our Call for Papers concerning a stream at the Gender, Work and Organization conference in Sydney, June  13-16, 2018.

The stream “Beyond the glass ceiling? Women professors between recognition and marginalization” aims at bringing together theoretically informed case studies and theoretical reflexions on issues related to women professors in different countries (see below and the attachment for further details).

Deadline for submissions is November 1, 2017, 5pm Australian Eastern Standard Time. Because of the time difference, it may be wise to submit by October, 31.

You’ll find general information on the conference at www.mq.edu.au/events/gwosydney

Please feel free to circulate the call widely!

Best regards

Tanja Paulitz (TU Darmstadt, Germany)

Leonie Wagner (HAWK HHG, Germany)

Gülsün Sağlamer (European Women Rectors Association)

Anne Dölemeyer (HAWK HHG, Germany)

Stephanie Braukmann (TU Darmstadt, Germany)

Andrea Neugebauer (TU Darmstadt, Germany)

„CfP, „Beyond the glass ceiling? Women professors between recognition and marginalization“ at GWO Conference, June 13-16, 2018“ weiterlesen

Call for Papers Geschlechtliche Vielfalt im Sport/ Gender Diversity in Sport (Frist: 31.3.2018)

** English Call for Papers below **

Das Schwerpunktheft „Geschlechtliche Vielfalt im Sport“ der Freiburger Zeitschrift für GeschlechterStudien (25/2019) richtet den Fokus auf Momente des Wandels und der Verschiebung von Geschlechterverhältnissen und Geschlechterkonstruktionen. Die leitende Frage des Hefts lautet:

Welche Veränderungen der zweigeschlechtlich-hierarchischen Ordnung im Sport lassen sich benennen, und unter welchen sozialen und gesellschaftlichen Bedingungen sind sie möglich und denkbar? 

In den Blick geraten dabei

  • strukturelle Veränderungen hinsichtlich der Partizipation aller Geschlechter am Sport,
  • Erweiterungen von (auch sportmedizinischem) Geschlechterwissen,
  • ‚neue‘ Spielräume von und für Geschlechtlichkeiten im Sport,  – der intersektionale Charakter geschlechtlicher Ordnungsverhältnisse im Sport sowie
  • das Aufbrechen oder die Veränderungen der im Sport nach wie vor üblichen Geschlechtersegregation.

Erwünscht sind Aufsätze, die Bereiche des Sports, wie z.B. den (Hoch-)Leistungssport, Breitensport oder der Kinder- und Jugendsport, empirisch und theoretisch untersuchen. Auch die Betrachtung von Sportpolitik(en) und Sportökonomie sowie die mediale Repräsentation des Sports sind lohnenswerte Analysefelder.

Die Deadline für die Einreichungen ist der 31.03.2018.

Weitere inhaltliche und formale Informationen finden Sie im vollständigen Call for Paper oder unter www.fzg.uni-freiburg.de.

Freiburger Zeitschrift für GeschlechterStudien (fzg)

Call for Papers: Gender Diversity in Sport

The special issue “Gender Diversity in Sport” of the Freiburger Zeitschrift für GeschlechterStudien (25/2019) focuses on moments of changing and shifting gender relations and gender constructions. The guiding question of the issue is:

Which changes can be observed in the hierarchical gender binary in sport, and under which social and societal conditions are they possible and thinkable?

This focus includes

  • structural changes regarding the participation of all genders in sports,
  • the expansion of gender knowledge (including in sports medicine),
  • ‘new’ spaces of and for gender in sport,
  • the intersectional nature of gender hierarchies in sport, as well as
  • breaking with or changing the gender segregation that is still the norm in sport.

These aspects can be investigated in various sports-related fields such as (high) performance sport, amateur sport, or youth sport. Also the politics and the economics of sport such as the medial representation of sport appear to be promising areas of research.

Please submit your German or English text on the topic “Gender Diversity in Sport” by March 31, 2018 to fzg@mail.uni-freiburg.de. Further information can be found in our complete Call for Papers (PDF) English or at www.fzg.uni-freiburg.de.

 

Stellenausschreibung: Postdoc für das FG „Gender in MINT u. Planung / Feminist STS“ (Frist: 13.10.2017)

Liebe Kolleg_innen,

am neu etablierten Fachgebiet des ZIFG der TU Berlin
„Gender in MINT und Planung / Feminist Studies in Science, Technology and Society (Feminist STS)“
ist eine Stelle für eine_n wissenschaftliche_n Mitarbeiter_in (Postdoc, „2. Qualiizierungsphase“ (Habilitation))
ausgeschrieben.
Die Bewerbungsfrist wurde um 2 Wochen verlängert und ist jetzt der 13.10.2017, vgl. Anlagen.
Ich freue mich auf einschlägige Bewerbungen.Falls Du / Sie Interessierte kennen, freue ich mich zudem über eine Weiterleitung der anliegenden Stellenausschreibung.

Mit besten Grüßen,

Petra Lucht

Pressemitteilung zur Konferenz

„Aktuelle Herausforderungen der Geschlechterforschung“ vom 28. Sept. bis 30. Sept. 2017 an der Universität zu Köln

Die Gender Studies stellen sich aktuellen Herausforderungen! Die erste gemeinsame Konferenz der deutschen, österreichischen und schweizerischen Fachgesellschaften für Geschlechterforschung debattiert Fragen der Gegenwartsanalyse und der Zukunft ihres Wissenschaftsfeldes.

Die Gender Studies werden derzeit in der medialen und politischen Öffentlichkeit breit und kontrovers debattiert. Dies reicht von informierten Diskussionen über die Veränderungen von Wissenschafts-, Hochschul- und Forschungsstrukturen bis hin zu Unterstellungen und populistischen Verzerrungen. Diese treffen allerdings nicht allein die Geschlechterforschung, sondern auch wissenschaftliche Praxis allgemein.

„Pressemitteilung zur Konferenz“ weiterlesen

Konferenz „Aktuelle Herausforderungen der Geschlechterforschung“

Konferenz der Fachgesellschaften D-A-CH und GeStiK Köln ‚Aktuelle Herausforderungen der Geschlechterforschung’ vom 28.-30.9. 2017 an der Universität zu Köln sowie 15. Arbeitstagung der Konferenz der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterforschung (KEG) im deutschsprachigen Raum vom 27.-28.9. an der Universität zu Köln.

Stellenauschreibung: Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in, wissenschaftliche Mitarbeiterin oder wissenschaftlicher Mitarbeiter (Frist: 04.10.2017)

Fachbereich: Angewandte Sozialwissenschaften

Die Stelle ist im Rahmen der vom Land Nordrhein-Westfalen geförderten Professur „Sozialmedizin und Public Health mit Schwerpunkt Geschlecht und Diversität“ zu besetzen.
 
Ihr zukünftiges Aufgabengebiet
  • Engagierte Mitarbeit in den Forschungs-, Lehr- und Vernetzungsprojekten im Themenfeld „Gesundheitsförderung durch Antidiskriminierung für lesbische, bisexuelle, schwule, queere und transgeschlechtliche Personen“
  • Insbesondere durch empirische Forschung zu geschlechtlicher und sexueller Diversität und Gesundheit, Unterstützung bei Förderanträgen und in der Lehre sowie die Mitarbeit bei Ausbau und Weiterentwicklung der entsprechenden hochschulinternen und -externen Kooperationen
  • Die Tätigkeitsschwerpunkte sind an den Schnittstellen der Gesundheitswissenschaften / Psychologie / Medizin und den Gender / Queer / Intersectionality Studies angesiedelt
Ihre Qualifikationen und Kompetenzen
  • Abgeschlossene wissenschaftliche Hochschulausbildung (Diplom (Uni) / Master bzw. Staatsexamen) in Public Health/ Gesundheitswissenschaften, Medizin, Epidemiologie, Psychologie, Soziologie / Sozialwissenschaften, Gender Studies / Queer Studies oder in verwandten Fachgebieten
  • Sehr gute Kenntnisse in mindestens einem der folgenden Themenbereiche mit Interesse an beiden Themengebieten: Geschlechterforschung/ Queer Studies – Gesundheitswissenschaften/ Psychologie / Medizin / Epidemiologie
  • Empirische Forschungserfahrung mit qualitativen oder quantitativen Methoden. Kenntnisse in Mixed-Methods-Zugängen und partizipativer Forschung erwünscht
  • Publikations- und Lehrerfahrungen sind von Vorteil
  • Sehr gute Deutsch- und gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift, Kenntnisse in Office-Anwendungen
  • Auseinandersetzung mit intersektionaler Diskriminierung sowie Bereitschaft zur themenbezogenen fachlichen Selbstreflexion, Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit Menschen verschiedener sexueller Orientierungen und geschlechtlicher Identitäten
  • Erfahrung in inter- und/oder transdisziplinärer Zusammenarbeit und die Bereitschaft zu Reisen sind wünschenswert
Bei Erfüllung der Voraussetzungen erfolgt die Eingruppierung gemäß den tariflichen Regelungen in die Entgeltgruppe 13 TV-L. Die Besetzung der Stelle ist in Teilzeit (75 %) zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet bis zum 31.12.2018 vorgesehen.
 
Ansprechpersonen
fachlich:
Frau Prof. Dr. Dennert (0231/755-6830, gabriele.dennert@fh-dortmund.de)
personalrechtlich:
Frau Zapatka (0231/9112-362)
 
Sprechen Sie diese Aus­sichten an? Dann freuen wir uns sehr über Ihre Online-Be­werbung bis zum 04.10.2017.
Bei Rückfragen stehe ich gern zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen

Alva Träbert

Wissensportal LSBTI²: Soziale Teilhabe und Gesundheit von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transgender und intergeschlechtlichen Menschen im Lebenslauf (Projektleitung: Prof. Dr. Gabriele Dennert)
FB8 Angewandte Sozialwissenschaften
Emil-Figge-Str. 38a, 44227 Dortmund
Tel.: 0231-7556803

 

Stipendienausschreibungen ZGD Tübingen (Frist: 30.9.17)

Liebe Kolleg*innen,

im Rahmen des Promotionsverbunds

„Die Persistenz einer ‚Kultur der Zweigeschlechtlichkeit'“

vergibt das Zentrum für Gender- und Diversitätsforschung der Universität Tübingen zum 1. Dezember 2017 und für die Dauer von drei Jahren

– zwei Stipendien zur Promotion in der Soziologie sowie

– ein Stipendium zur Promotion im Bereich Theologien/Religionswissensschaft.

Die Ausschreibungen finden Sie auf unserer Homepage: www.zgd.uni-tuebingen.de.

Bewerbungsfrist ist der 30. September 2017.

Bitte leiten Sie diese Information gerne an potentiell interessierte Kolleg*innen weiter.

Herzlichen Dank und beste Grüße,

Gero Bauer