Neuerscheinung: Fieldwork on High Heels – Eine ethnographische Studie über Hostessen auf Automobilmessen

Liebe Mitglieder der FG Gender,

ich möchte Sie auf das Erscheinen meiner Dissertation hinweisen:
Tanja Kubes 
Fieldwork on High Heels – 
Eine ethnographische Studie über Hostessen auf Automobilmessen 
Bielefeld: Transcript Verlag. ISBN: 978-3-8376-4349-7. 298 Seiten. 39,99 €.
 

Glänzende Fahrzeugneuheiten und sexy Hostessen bilden auf Automobilmessen eine Ausstellungseinheit. Aber warum steht dort neben jedem Auto eine lächelnde Frau? Und wie wirkt sich diese stereotype Schönheitsinszenierung auf das Frauenbild unserer Gesellschaft und das leibliche Empfinden der Akteurinnen aus?

Um einen direkten Zugang zur Messewelt zu bekommen, hat die Autorin selbst als Hostess gearbeitet. Ihre Studie bietet somit eine faszinierende Innensicht auf die heteronormativen Schönheits-, Körper-, Macht- und Inszenierungspraxen während der Messe, indem sie multisensorische, autoethnographische Erfahrung mit leitfadengestützten Interviews und Techniken der Medienanalyse methodisch kombiniert.

Link zur Verlagsseite, zur Leseprobe und zum Autorinneninterview:
Herzliche Grüße
Tanja Kubes

Ankündigungen aus dem Göttinger Centrum für Geschlechterforschung

Guten Tag,

wir würden uns freuen, wenn folgende Ankündigungen aus dem Göttinger Centrum für Geschlechterforschung an die Mitglieder der Fachgesellschaft Gender geschickt werden könnten:

„Major!“ – Ein Filmabend, 13.09., 20 Uhr, Kino Lumière
Im Rahmen der 10th European Feminist Research Conference wird der Film „Major!“ über das Leben der Schwarzen trans Aktivistin Miss Major gezeigt.
Link: http://www.uni-goettingen.de/de/rahmenprogramm+der+10th+european+feminist+research+conference/592865.html

„Die potente Frau“ mit Mithu Sanyal und Svenja Flaßpöhler, 13.09, 21 Uhr, Altes Rathaus
Svenja Flaßpöhler, Chefredakteurin des Philosophie Magazins, stellt im Gespräch mit Mithu Sanyal ihr neues Buch vor. Eine Kooperation zwischen GCG, 10th European Feminist Research Conference und Literarischem Zentrum.
Link: http://www.literarisches-zentrum-goettingen.de/programm/2018-2/hauptprogramm/svenja-flapohler/

„Reflections unheard“ – Film- und Diskussionveranstaltung, 14.09., 20 Uhr, ZHG 011
Der Dokumentarfilm „Reflections unheard: Black women in civil rights“ wird im Beisein der Dokumentarfilmerin Nevline Nnaji gezeigt. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit mit ihr zu diskutieren.
Link: http://www.uni-goettingen.de/de/rahmenprogramm+der+10th+european+feminist+research+conference/592865.html

CfA: Gender Thoughts des GCG, Frist: 01.10.
Die Working Paper Series „Gender Thoughts“ wurde 2016 gegründet und bietet ein innovatives Forum für Nachwuchswissenschaftler_innen. Interessierte werden um die Einsendung eines Abstract (deutsch oder englisch) von max. 300 Wörtern gebeten.
Link: http://www.gendered-thoughts.uni-goettingen.de/

Beste Grüße
Anny D. Höhne

Göttinger Centrum für Geschlechterforschung (GCG)
Georg-August-Universität Göttingen

Call for Papers für die Erstausgabe des neuen „Journal of Bodies, Sexualities, and Masculinities“

Liebe Kolleg*innen,
hier ein Vorschlag für eine Weiterleitung – Call for Papers für die Erstausgabe des neuen „Journal of Bodies, Sexualities, and Masculinities“. Einreichung von Artikeln für die Erstausgabe wird nach meiner Information bis spätestens März 2019 nahegelegt.
Herzliche Grüße,
Thomas Viola Rieske

Aufruf zum bundesweiten Frauen*streik am 8. März 2019

Liebe Frauen*,

in diesem Jahr sind zum Frauen*kampftag wieder viele Menschen in über 20 deutschen Städten auf die Straße gegangen. So viel wie seit Jahrzehnten nicht. Unser Blick wanderte am 8. März aber auch nach Spanien. Was wir diesen 8. März dort gesehen haben, war beeindruckend und inspirierend. Über 5 Millionen Menschen sind auf die Straße gegangen, haben Erwerbs- und/oder Sorgearbeit niedergelegt und an Universitäten und Schulen blockiert – dieser feministische Streik hat es geschafft, das Land teilweise lahmzulegen und hat gleichzeitig viel Unterstützung und Verständnis in der Bevölkerung aufbauen können. Auch in Argentinien, den USA, Polen und anderen Ländern riefen Frauen* zum Streik auf.

Wir denken, dass es auch in Deutschland, die Notwendigkeit und die Möglichkeit gibt, sich mit einem bundesweiten Frauen*streik am 8. März 2019 an diese internationale Bewegung anzuschließen und feministische Themen und Anliegen auf die allgemeine Agenda zu setzen. Bestreikt werden soll nicht nur die Lohnarbeit, sondern alle Tätigkeiten, die Frauen so häufig unentlohnt und unsichtbar ausführen, und die gesellschaftlichen Verhältnisse, die sie oft in unsicheren und gewaltvollen Situationen festhalten.

„Aufruf zum bundesweiten Frauen*streik am 8. März 2019“ weiterlesen

CfP „Szenarien des Scheiterns – Theaters of Failure“, SoSe 2019, Interdisziplinäre Ringvorlesung, Universität Rostock (Frist: 30.11.2018)

Queer-Epistemologische Perspektiven auf das Scheitern

*English version below and here*

 Kulturelle, soziale und ökonomische Verunsicherung haben sich einem oft gewählten Phraseologismus zufolge weltweit zu einer ‚multiplen Krise‘ verdichtet. Die „Untergangsskizzen“[1] scheinen nunmehr jedoch veraltet, gar überholt und ihre verschiedenen Deklinationen – seien es Brexit, die sogenannte Flüchtlingskrise, die Finanzkrise, die Eurokrise und der Namen vieler – vielfältigen sich trotz inzwischen populär gewordener Diagnosen und generieren ein umso höheres Maß an kultureller, politischer und ökonomischer Brisanz und Verunsicherung, welche nicht selten in extremistische Diskurse abdriften. Es scheint so, als würde der ständige Rekurs auf das semantische Feld der Krise sowie auf ihre Begleiterscheinungen wie Prekarität, Katastrophe und Zerfall, blind für Lösungsansätze und die Zukunft machen. Mit der Denkfigur des Scheiterns soll dieser Frage mehr Bewusstsein zukommen und anstatt Krisen und deren Auswirkungen auf Bestehendes immer wieder neu zu beschreiben, zu analysieren und im Krisenhaften zu verharren, das Fehlschlagen und das Brüchigwerden zugelassen werden und so Fluchtlinien einer Zukünftigkeit und deren Potentialität nachgespürt werden.

„CfP „Szenarien des Scheiterns – Theaters of Failure“, SoSe 2019, Interdisziplinäre Ringvorlesung, Universität Rostock (Frist: 30.11.2018)“ weiterlesen

Bitte unterzeichnen: Petition gegen die Schließung der Gender Studies in Ungarn

Liebe Kolleg*innen,

anbei eine Unterschriftensammlung der ungarischen Kolleg*innen gegen die Einschränkung der Forschungs- und Lehrfreiheit in Ungarn in Bezug auf die Gender Studies. (Ich weiß gerade nicht, ob die Petition schon über die Liste gegangen ist – ansonsten bitte ich die Dopplung zu entschuldigen.)

Petition:
https://www.petitionen24.com/das_ungarische_netzwerk_der_universitatsdozenten_protestiert_gegen_die_geplante_abschaffung_des_ma-studienganges_fur_gender-studien_in_ungarn

Weitere Informationen u.a. hier:
https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-08/ungarn-verbannung-gender-studies-universitaeten-zsolt-semyen
https://derstandard.at/2000085288493/Ungarns-Regierung-will-Gender-Studies-verbieten
https://www.neues-deutschland.de/artikel/1097362.ungarn-will-geschlechterforschung-von-unis-verbannen.html

Viele Grüße
Heinz / Heinz-Jürgen Voß

Referent_in für 100 Jahre Frauenwahlrecht in Österreich und Deutschland gesucht

Sehr geehrte Hildegard Hantel,

auf der diesjährigen Jahreskonferenz der German Studies Association in Pittsburgh/USA wird es ein Panel zum Thema „100 Jahre Frauenwahlrecht in Österreich und Deutschland“ geben.
Für dieses Panel wird aufgrund von Ausfällen kurzfristig ein_e Referent_in gesucht. Die Konferenz findet vom 27.-30. Sep. 2018 in Pittsburgh statt.
Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie die Anfrage an die Mitglieder der Fachgesellschaft Gender e.V. weiterleiten könnten.

Den CfP mit weiteren Informationen finden Sie unten. Die Ansprechperson für das Panel ist Dr. Jennifer Hosek jhosek@queensu.ca

Vielen Dank und beste Grüße
Katharina Lux
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Call for Papers: Celebrating 100 years of Women’s Suffrage in Germany and Austria. (German Studies Association Conference; Sept. 27-30; Pittsburgh, PA. [National Coalition of Women in German-sponsored panel]). Abstracts due 01/20/18 (Vorträge auf Deutsch oder Englisch willkommen)
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Zwei Veranstaltungshinweise Psychoanalytische Bibliothek Berlin

Donnerstag, 4. Oktober 19:30 Uhr 

Prototypes I-III

Filmvorführung mit Doireann O’Malley

Moderation: Michaela Wünsch

Eintritt: 10/5 €

Die Künstlerin Doireann O’Malley zeigt Ausschnitte ihrer Filminstallation Prototypes.  Die Installation besteht aus einem dreiteiligen Film, der sich Transsexualität mit Fragen nach dem Humanen, Nicht-Humanen und Trans-Humanen nähert. Der erste Teil legt den Fokus auf transsexuelle Übergänge vom Weiblichen zum Männlichen und fragt, wie diese Wechsel an die Grenzen des Menschlichen stoßen. Drei Protagonistinnen werden in psychoanalytischen Sitzungen begleitet, wobei der legendäre queere Künstler Hans Scheirl einen Pseudo-Jungianischen Analytiker spielt. Im zweiten Teil nehmen drei Transfrauen in einem retro-futuristischen Setting in der Akademie der Künste im Hansaviertel an Rollenspielen teil, angeleitet von Jamie MacDonald, und sprechen in analytischen Sitzungen mit der Psychoanalytikerin Michaela Wünsch. Im dritten Teil werden die Träume der Protagonisten und Protagonistinnen in einem 3D-Film inszeniert. In diesem Teil werden breitere philosophische Themen entlang von Biologie, Verkörperung, Sexualität und Utopien verhandelt.

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CfP: Generation und Sexualität, Jahrbuch Erziehungswissenschaftliche Geschlechterforschung 16/2020 (Frist: 30.9.18)

Generation und Sexualität

hrsg. von Elke Kleinau und Jeannette Windheuser

Was ist aus geschlechtergeschichtlicher und geschlechtertheoretischer Perspektive unter Generation und Sexualität und ihrem Verhältnis zu einander zu verstehen? Wie wurde und wird das Verhältnis von Generation und Sexualität zum Gegenstand und/oder zur Utopie für die Frauenbewegungen und die Pädagogik? Wie beschreibt und analysiert die feministische Theorie – in ihren unterschiedlichen historischen und aktuellen Strömungen – den Zusammenhang von Generation und Sexualität? Welche Entwürfe gehen damit einher? Welchem Wandel unterliegen die Frauenbewegungen, ihre möglichen Nachfolger*innen und das feministische Denken hinsichtlich des genannten Gegenstandes?

Wir laden Sie herzlich ein, sich mit einem Beitrag am Jahrbuch Bd. 16 zu beteiligen. Sowohl für die Beiträge zum Schwerpunktthema als auch für den offenen Teil bitten wir um ein Exposé bis spätestens zum 30. September 2018. Alle weiteren Details finden Sie im ausführlichen Call for Papers (PDF).

Geschlechterverhältnisse, Nachhaltigkeit, Umwelt und Transformation (GENAU*T)

Ansprechpersonen für die Arbeitsgruppe

Dr. Daniela Gottschlich, diversu e.V. – Institut für Diversity, Natur, Gender und Nachhaltigkeit, Lüneburg (gottschlich (at) diversu.org)

Dr. Christine Katz, diversu e.V. – Institut für Diversity, Natur, Gender und Nachhaltigkeit, Lüneburg (katz (at) diversu.org)

Prof. Dr. Tanja Mölders, Leibniz Universität Hannover (t.moelders(at)archland.uni-hannover.de)

Kurzbeschreibung der Arbeitsgruppe

Die AG dient sowohl der Vernetzung innerhalb von Wissenschaft und Forschung sowie nach außen in die politische Praxis als auch des wissenschaftlichen Austausches über Inhalte und Methoden im Bereich der genderorientierten Nachhaltigkeits- und Transformationsforschung.

Die Verbindungen zwischen Geschlechterverhältnissen und Umweltveränderungen, zwischen Care-Ökonomie und nachhaltigem Wirtschaften, zwischen gesellschaftlicher Gerechtigkeit und Naturnutzung, zwischen Männlichkeitskonzepten und Klimawandel oder auch die intersektionellen Bezüge etwa bei der Energiewende, beim nachhaltigen Konsum, in den Handlungsfeldern Land- und Forstwirtschaft, Wohnen und Mobilität werden nach wie vor im Mainstream der Nachhaltigkeitsforschung wenig beforscht und auf der politischen Ebene zu wenig berücksichtigt. In der AG GENAU*T werden diese Zusammenhänge im Zentrum stehen.

Termine, Strukturen und Produkte

Geplant sind

  • die konstituierende Sitzung am 8. März 2018, an der Leuphana Universität Lüneburg
  • eine Fachtagung pro Jahr, angeschlossen an die Jahrestagung der FG Gender e.V.
  • gemeinsame Veröffentlichungen
  • längerfristig: Erarbeitung gemeinsamer Forschungsprojekte